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Frühlingszeit ist Spargelzeit

Ob Spargel, Spinat oder Kohlrabi – ohne sie kein Frühling! Ursprünglich stammt der Spargel aus Asien und Osteuropa. Mittlerweile ist er nahezu auf der ganzen Welt kultiviert worden. Die heimischen sind zwar noch nicht da, aber lange wird es nicht mehr dauern. Was man über Spargel wissen sollte, und welche Wirkung er hat lesen Sie hier:

Generell unterscheidet man vier Arten von Spargel: Weißer oder Bleichspargel, Spargel mit violettem Kopf, grüner und violetter Spargel.

Zubereitung

Spargel entweder stehend im Spargeltopf mit Siebeinsatz garen – dabei stehen die  Spitzen zirka 4 cm über die Wasseroberfläche hinaus und werden durch Wasserdampf schonend gegart – oder in der Kasserolle liegend. Grünen Spargel nur kurz ziehen lassen, alle anderen Sorten 5 bis 10 Min. kochen.

Er ist gesund weil

Spargel enthält das Provitamin A, mehrere B-Vitamine und Vitamin C (letzteres vor allem in den Sproßspitzen) sowie viele Mineralien und Spurenelemente. Spargel beinhaltet darüber hinaus eine Aminosäure, die Asparaginsäure, die besonders die Nierenfunktion stimuliert. Seinen typischen Geschmack erhält Spargel durch eben diese Säure, ätherische öle, Vanillin und andere pflanzliche Wirkstoffe. Schon eine Portion (500g) kann den täglichen Bedarf Ihres Körpers an Vitamine C und Folsäure mit über 100% decken, an Vitamin E zu 90%, an Vitamin B1 zu 50% und an Vitamin B2 zu 45% decken. Spargel ist ausgesprochen kalorienarm (17 kcal/100 g), enthält Eiweiß, Ballaststoffe, verschiedene Vitamine und Mineralstoffe. Er besteht zu 90 % aus Wasser und enthält nur sehr wenige Kalorien – das ideale Gemüse zur Gewichtsreduzierung.

In der Volksheilkunde gilt Spargel als hervorragende Diabetikerkost, er reinigt das Blut, regt den Stoffwechsel an, schwemmt Giftstoffe aus dem Körper, unterstützt Leber- Nieren- und Lungenfunktion und verhilft zu reiner Haut. Spargel hat eine entschlackende und entwässernde Wirkung, er wird heute als Diuretikum gegen Blasen- und Nierenleiden, bei Rheuma, Diabetes, Milz- und Leberleiden sowie Impotenz verwendet. Spargel eignet sich wegen seines geringen Nährstoffgehaltes und vielen Ballaststoffen vorzüglich zur Gewichtsreduktion und für Magenempfindliche. Dennoch gibt es andererseits warnende Stimmen von Ärzten, die bei Menschen mit Neigung zu Nierensteinen und hohen Blut-Harnsäurewerten von Spargelgenuß abraten.

Tipp vom Profi: Je jünger und vitaler der Spargel, desto dicker seine Stange. Spargel erster Qualität stammt immer von Jungpflanzen.

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Ihre  Kräuterhexe – Schnu 
Von | 2017-08-06T12:19:58+00:00 März 16th, 2017|Diabetes, Diät, Kräuter für den Frühling, Magen/Darm, Niere|0 Kommentare

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