Rosmarin anbauen ist der schnellste Weg zu frischem Würzaroma – und zu einer kleinen Hausapotheke direkt vor deiner Tür. Ätherische Öle wie Cineol und Kampfer regen die Durchblutung an, lindern Schmerzen und hemmen Keime. Eine Tasse Rosmarintee kann den Kreislauf kräftigen und sanft gegen niedrigen Blutdruck wirken, wenn morgens der Schwung fehlt. Schon seit der Antike wird das duftende Kraut als stimulierend, krampflösend und menstruationsfördernd geschätzt. Hol dir mediterranes Flair – und wirke gleichzeitig Erkältungen, Muskelschmerz und Kreislauftiefs natürlich entgegen!
Rosmarinus officinali – Rosmarin
Der Legende nach
In der Antike war er das Symbol der Liebe und wurde der Göttin Aphrodite zugeschrieben.
Anbau – Pflege
Im Topf
Viele kaufen den Rosmarin im Topf. Oft hält er aber nicht lange, denn er wird entweder kaputt oder ist total abgeerntet. Wichtiger Tipp hier: Topft den gekauften Rosmarin in einen größeren Topf um. Oft ist es so, dass Pflanzen schon komplett durchgewurzelt sind. So habt ihr auf jeden Fall längere Zeit etwas davon.
Der Rosmarin mag es sehr gern kalkhaltig und sonnig. Achtet bitte darauf, welche Erde ihr für ihn verwendet.
Es ist zu empfehlen den Rosmarin so lange wie möglich draußen, also am Balkon, auf der Terrasse oder auf der Fensterbank zu halten. Da ist er allerdings nicht winterhart. Am besten holt ihr ihn über den Winter rein. In den Wintermonaten muss die Pflanze weniger gegossen werden.
Bio Rosmarin und andere Küchenkräuter selber anbauen
Im Freiland
Wir haben den Rosmarin im Freiland schon seit mehr als 15 Jahren. Wie schon erwähnt liebt er kalkhaltige Böden und viel Sonne. Ihr könnt ihn natürlich auch in eine Kräuterspirale setzen. Grundsätzlich braucht der Rosmarin nicht all zu viel Wasser, dennoch sollten die Nadeln nicht abfallen, denn dann ist es auf jeden Fall zu wenig Wasser.
Rosmarin ist eine anspruchslose Pflanze, dennoch sollte er gelegentlich geschnitten werden, damit er wieder austreiben kann. Am besten schneidet ihr ihn kurz vor der Verholzung.

Rosmarinstaude
Ernten
Wenn ihr Rosmarin schneidet, ist es wichtig, dass ihr ihn immer kurz vor dem verholzten schneidet. Also bitte nicht nur die Spitzen abschneiden. So kann die Pflanze nicht gut weiterwachsen.
Vermehren
Der Rosmarin wird durch Stecklinge vermehrt. Ihr den Zweig mehrere Wochen in ein Glas mit Wasser, bis er Wurzeln bildet. Wichtig dabei ist, dass der Zweig mindestens 15 cm lang ist. Die letzten 4-5 cm am Ende des Stecklings entfernt ihr die Zweige.
Giftiger Doppelgänger
Der Rosmarin hat auch einen giftigen Doppelgänger, nämlich die Rosmarinheide. Diese findet man vor allem in Hochmooren. Blätter und Blüten enthalten den Giftstoff Andromedotoxin. Dieser ist auch für Tiere giftig. Darüber hinaus steht sie unter Naturschutz.
Rosmarinheide - giftig
Heilwirkung
Rosmarin wirkt allgemein anregend auf das Herz und die Nebennieren – Trägheit, Unlust und Migräne schwinden. Er wirkt krampflösend, durchblutungsfördernd und unterstützt die Durchblutung in den Herzkranzgefäßen. Rosmarin stärkt auch das Gedächtnis und die Nerven, vor allem durch das ätherische Öl. Er stellt ein gutes Antiseptikum für die Atemwege und die Verdauungsorgane dar. Eine weitere Anwendung findet er auch bei Rheuma und Gicht, bei Menstruationsschmerzen, Erkrankungen der Leber sowie bei Gallenleiden. Auch Gliederschwäche, nervöse Herzbeschwerden und Schwindel bessern sich durch die Anwendung von Rosmarintee. Der Tee sollte nicht am Abend eingenommen werden, da man dadurch Schlafstörungen bekommen kann.
Auch Schwangere sollten die Einnahme vorab mit dem Arzt besprochen werden.
Mögliche Nebenwirkungen: Überempfindliche Hautreaktionen.
Chemische Zusammensetzung von Rosmarin
Rosmarin enthält viele gesundheitsfördernde Stoffe. Dazu gehören ätherische Öle, Phenole und Flavonoide. Die wichtigsten Bestandteile der ätherischen Öle sind Cineol, Campher und Pinen. Diese Stoffe haben starke antioxidative, antimikrobielle und entzündungshemmende Eigenschaften. Besonders die Rosmarinsäure und Carnosolsäure, zwei wichtige Inhaltsstoffe des Rosmarins, sind für ihre Wirkung bekannt.
Antioxidative Wirkung von Rosmarin
Eine der stärksten Wirkungen von Rosmarin ist seine antioxidative Fähigkeit. Antioxidantien sind wichtig, weil sie freie Radikale neutralisieren. Freie Radikale sind Moleküle, die Zellen schädigen können und zur Entstehung von Krankheiten wie Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen beitragen. Eine Studie hat gezeigt, dass Rosmarin besonders effektiv gegen oxidative Schäden wirkt und somit das Risiko für Herzkrankheiten senken kann. Diese antioxidative Wirkung schützt auch die Haut vor Alterung und kann dabei helfen, Entzündungen zu reduzieren.
Antimikrobielle Eigenschaften
Rosmarin wird auch oft wegen seiner Fähigkeit, Bakterien und andere schädliche Mikroorganismen zu bekämpfen, genutzt. Verschiedene Studien zeigen, dass Rosmarinextrakte gegen Bakterien wie Escherichia coli und Staphylococcus aureus wirksam sind, die zu Lebensmittelvergiftungen führen können. Diese antimikrobielle Wirkung macht Rosmarin auch nützlich für die Wundheilung, da es das Wachstum von Keimen hemmen kann.
Verbesserte Gedächtnisleistung
Eine traditionelle Verwendung von Rosmarin ist die Unterstützung der Gedächtnisleistung. Es gibt tatsächlich wissenschaftliche Belege dafür, dass Rosmarin dabei helfen kann, das Gedächtnis zu verbessern. Eine Studie zeigte, dass das Einatmen von Rosmarinöl die kognitive Leistung und das Erinnerungsvermögen stärkt. Die Forscher glauben, dass der Inhaltsstoff Cineol eine Rolle dabei spielt, weil er die Aktivität eines Enzyms blockiert, das für den Abbau des Neurotransmitters Acetylcholin verantwortlich ist. Acetylcholin ist wichtig für Gedächtnisprozesse.
Entzündungshemmende Wirkung
Entzündungen sind die Ursache vieler chronischer Krankheiten, wie Arthritis, Herzkrankheiten und sogar Alzheimer. Rosmarin enthält Stoffe, die Entzündungen bekämpfen können. Vor allem die Rosmarinsäure hat in Studien gezeigt, dass sie entzündliche Reaktionen im Körper hemmen kann (Lopez-. Diese Wirkung könnte helfen, Entzündungskrankheiten zu lindern und das Fortschreiten von chronischen Entzündungen zu verlangsamen.
Schutz vor Krebs
Rosmarin wird auch für seine krebshemmenden Eigenschaften untersucht. Antioxidantien wie Carnosolsäure in Rosmarin können das Wachstum von Krebszellen verlangsamen.
Förderung der Verdauung
Traditionell wurde Rosmarin zur Förderung der Verdauung eingesetzt, vor allem um Blähungen und Bauchschmerzen zu lindern. Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen, dass Rosmarinextrakte die Verdauung unterstützen können, indem sie die Produktion von Gallenflüssigkeit anregen, was die Verdauung von Fetten verbessert. Auch seine krampflösenden Eigenschaften können helfen, Beschwerden im Magen-Darm-Trakt zu lindern. [1], [2]
Anwendung und Rezepte
Die Tagesdosis sollte zwischen 3-6 g liegen.
1. Tee
einen TL Rosmarin überbrüht mit kochendem Wasser 10 Minuten ziehen lassen. Max. 3 Tassen pro Tag.
Hier auf der Kräuterhexe habe ich euch schon zahlreiche Rezepte gebracht, die ich auch gerne in diesem Beitrag verlinke.
Rosmarinöl
Rosmarinöl kann man in der Küche zum Würzen von Fleisch, Salaten oder Gemüse verwenden. Darüber hinaus wirkt es gegen kalte Füße, Rheuma, Krampfadern, müde Beine nach einer Wanderung und bei Muskel und Gelenksschmerzen. Wichtig hier ist, dass es sich nicht um das ätherische Rosmarinöl handelt, sondern um einen klassischen Ölauszug. Zum Rezept: Rosmarinöl
2. Ätherisches Rosmarinöl
Steigert die Konzentration- und Gedächtnisleistung. Als gebt dazu immer ein paar Tropfen in die Duftlampe.
3. Rosmarintinktur
Dazu gebt ihr 70 g Rosmarinblätter auf 250 ml Korn. Das Ganze gebt ihr in ein Glas mit einem Schraubverschluss und lasst es mindestens eine Woche lang stehen. Kräuter abseihen und dann verwenden. Beispielsweise gegen Krämpfe bei Menstruationsbeschwerden, Nervosität oder Magenproblemen (zirka 20 Tropfen). Zum allgemeinen Tinkturrezept. Max. 3 mal pro Tag nehmen. Gerne mit Wasser verdünnen.
4. Fußbad bei kalten Füssen
2 EL des Krauts mit 250 ml kochendem Wasser überbrühen und mind. 20 Minuten ziehen lassen. Nach und nach in das Fußbad dazugeben und 15 Minuten die Füße im warmen Wasser lassen.
5. Rosmarin-Oxymel für die Verdauung
Zutaten:
10 g getrocknete Rosmarinblätter
200 g Honig
50 ml naturtrüber Apfelessig
Zubereitung:
Rosmarin leicht zerreiben und in ein sauberes Schraubglas geben. Honig und Essig miteinander verrühren, über den Rosmarin gießen und 2 Wochen dunkel ziehen lassen. Täglich kurz schwenken und anschließend fein abseihen.
Anwendung:
Bei Völlegefühl oder nach einer üppigen Mahlzeit 1 Teelöffel in etwa 100 ml Wasser verdünnen und trinken. Ein- bis zweimal täglich reicht als Hausmittel vollkommen aus.
Haltbarkeit:
Gut verschlossen und im Kühlschrank etwa 8 Wochen. Bei Gärung, Schimmel oder verändertem Geruch entsorgen.
6. Rosmarin-Kräuterhonig
Zutaten:
10 g vollständig getrocknete Rosmarinblätter
250 g flüssiger Honig
Zubereitung:
Rosmarin etwas zerstoßen und vollständig mit dem Honig bedecken. 2 bis 3 Wochen dunkel ziehen lassen und regelmäßig umrühren. Danach durch ein feines Sieb abseihen.
Anwendung:
1 Teelöffel nach einer schweren Mahlzeit langsam im Mund zergehen lassen oder in lauwarmes Wasser einrühren. Rosmarin wird traditionell bei leichten Verdauungsbeschwerden, Völlegefühl und krampfartigen Beschwerden verwendet.
Haltbarkeit:
Kühl und dunkel etwa 2 Monate. Ausschließlich vollständig getrockneten Rosmarin verwenden.
7. Warmer Rosmarin-Muskelwickel
Zutaten:
10 g getrocknete Rosmarinblätter
500 ml Wasser
1 Baumwoll- oder Leinentuch
1 trockenes Handtuch
Zubereitung:
Rosmarin mit kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen und abseihen. Das Baumwolltuch mit dem warmen Auszug tränken und gut ausdrücken.
Anwendung:
Das warme Tuch auf verspannte Muskeln legen, mit dem trockenen Handtuch abdecken und 10 bis 15 Minuten wirken lassen. Nicht auf verletzte oder stark gereizte Haut legen.
Haltbarkeit:
Am besten frisch herstellen. Der Rosmarinauszug kann höchstens 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden.
8. Rosmarin-Essigeinreibung für müde Beine
Zutaten:
20 g getrocknete Rosmarinblätter
250 ml Apfelessig
Zubereitung:
Rosmarin in ein Schraubglas geben, mit Essig übergießen und 2 Wochen dunkel ziehen lassen. Täglich schwenken und danach sorgfältig abseihen.
Anwendung:
Für eine Anwendung 20 ml Rosmarinessig mit 20 ml Wasser mischen. Beine von den Füßen Richtung Knie damit einreiben oder ein Tuch damit tränken und kurz auflegen. Besonders angenehm kann die Anwendung bei müden oder schweren Beinen sein.
Haltbarkeit:
Der unverdünnte Rosmarinessig ist kühl und dunkel etwa 3 Monate haltbar. Die verdünnte Mischung immer frisch herstellen.
9. Rosmarin-Mundspülung
Zutaten:
5 g getrocknete Rosmarinblätter
250 ml Wasser
Zubereitung:
Rosmarin mit kochendem Wasser übergießen, 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen und anschließend sehr sorgfältig abseihen. Vollständig abkühlen lassen.
Anwendung:
Nach dem Zähneputzen etwa 20 ml für 30 bis 60 Sekunden im Mund bewegen und anschließend ausspucken.
Haltbarkeit:
Im Kühlschrank maximal 24 Stunden.
10. Rosmarin-Duftkissen für Konzentrationsphasen
Zutaten:
30 g vollständig getrocknete Rosmarinblätter
1 kleines Baumwoll- oder Leinensäckchen
Zubereitung:
Rosmarin mit den Fingern leicht zerreiben und in das Säckchen füllen. Verschließen und trocken lagern.
Anwendung:
Beim Arbeiten oder Lernen das Säckchen kurz zwischen den Händen reiben und in etwas Abstand daran riechen. Kleine Humanstudien mit Rosmarinaroma weisen darauf hin, dass der Duft Wachheit und bestimmte kognitive Leistungen beeinflussen kann.
Haltbarkeit:
Etwa 3 Monate. Sobald der Rosmarin kaum noch duftet, den Inhalt austauschen.
11. Alkoholfreier Rosmarin-Glycerinauszug
Zutaten:
25 g getrocknete Rosmarinblätter
150 ml pflanzliches Glycerin in Lebensmittelqualität
50 ml abgekochtes und vollständig abgekühltes Wasser
Zubereitung:
Glycerin und Wasser vermischen. Rosmarin in ein sehr sauberes Schraubglas geben und mit der Mischung vollständig bedecken. 3 Wochen dunkel ziehen lassen und täglich schwenken. Danach durch ein sehr feines Tuch filtern und in eine saubere dunkle Flasche füllen.
Anwendung:
Als alkoholfreies traditionelles Hausmittel bei leichten Verdauungsbeschwerden 1/2 Teelöffel in etwas Wasser geben und nach einer Mahlzeit einnehmen.
Haltbarkeit:
Im Kühlschrank konservativ etwa 3 Monate. Bei Trübung, Gärung, Schimmel oder auffälligem Geruch entsorgen.
12. Wärmende Salbe für den Winter
Rosmarin hat auch eine wunderbar wärmende Wirkung. Dazu kann man sich ganz einfach eine Rosmarinsalbe auf der Basis eines Ölauszugs machen. Zum Rezept: Rosmarinsalbe
13. Rosmarin als Geschenk
Man kann unglaublich viel aus Rosmarin machen. Ich mag zum Beispiel sehr gerne ein Rosmarinsalz. Das schmeckt voll lecker als Würze für Rosmarinkartoffeln, oder man geht in die kosmetische Anwendung und macht eine herrlich duftende Rosmarinseife. Das kann man gut verschenken, oder so wie ich selber nutzen. Zu den Rezepten: Rosmarin als Geschenk
14. Rosmarin gegen Haarausfall
Rosmarin hilft sehr effizient gegen Haarausfall. Dazu könnt ihr ein eigenes Öl herstellen. Das Rezept dazu findet ihr im Link: Rosmarinöl
15. Rosmarinbad gegen Muskelschmerzen und Kälte
- 4 EL getrockneten Rosmarin
- 1 Tasse Milchpulver (Kokosmilchpulver für eine vegane Option)
- 8 Tropfen ätherisches Lavendelöl
- 1,5 Liter Wasser
- Rosmarin mit einem Mörser und Stößel leicht zermahlen, um mehr Aromen freizusetzen. Mit kochendem Wasser aufgießen.
- Nach 5 Minuten ziehen lassen, die getrockneten Rosmarin aus dem heißen Wasser abseihen.
- Milchpulver dazugeben
- Ätherisches Öl dazu geben
- In ein warmes Bad gießen und max 25 Minuten in diesem luxuriösen Milchbad baden.
16. Kräftigendes Rosmarin-Haarwasser
Regt die Durchblutung der Kopfhaut an, stimuliert das Haarwachstum und mildert Schuppen.
- 10 g frische Rosmarinnadeln (oder 5 g getrocknete)
- 100 ml 40-prozentigen Korn oder Wodka
- 5 g getrocknete Brennnesselsamen (optional für zusätzliches Zink)
Rosmarin grob anquetschen, alles in ein dunkles Glas geben, verschließen und 2 Wochen ziehen lassen, täglich schwenken. Abfiltern und kühl lagern. 1-2 × pro Woche einige Pipettenzüge in die Kopfhaut einmassieren; mind. 30 Minuten einwirken lassen oder über Nacht.
17. Schützender Rosmarin-Lippenbalsam
Ist antioxidativ, antibakteriell, fördert die Mikrozirkulation – ideal bei rissigen oder windgereizten Lippen.
Zutaten (für ca. 4 Stifte)
- 10 g Bienenwachs
- 10 g Sheabutter
- 10 g Mandelöl
- 4 Tropfen ätherisches Rosmarinöl (ct. Cineol)
Fette im Wasserbad schmelzen, auf < 40 °C abkühlen, Öl einrühren, in Hülsen füllen, fest werden lassen. Haltbar 6 Monate.
18. Rosmarin-Zwiebel-Honig-Hustensaft
wirkt schleimlösend, antibakteriell, reizlindernd. Kombination aus Zwiebelsirup und Rosmarin stärkt die Atemwege.
- 1 mittelgroße Zwiebel, fein gehackt
- 3 EL flüssiger Honig
- 1 TL getrocknete Rosmarinnadeln
Alles schichtweise in ein Schraubglas füllen, 6 h ziehen lassen, Saft abfiltern. Kühl lagern, 3 Tage haltbar. Erwachsene: 1 EL alle 3-4 h (Kinder > 1 J.: 1 TL).
19. Kopfweh-Roll-On „Klarer Kopf“
Rosmarin (durchblutungsfördernd), Pfefferminze (kühlend), Lavendel (entspannend) – gemeinsam hilfreich bei Spannungskopfschmerz.
Zutaten (für 10 ml)
- 9 ml Jojobaöl
- 4 Tropfen äth. Rosmarinöl
- 3 Tropfen äth. Pfefferminzöl
- 2 Tropfen äth. Lavendelöl
Alles in einen Roll-On füllen, leicht schütteln. Bei Bedarf auf Schläfen, Nackenansatz und Handgelenke auftragen.
Sicherheit & Hinweise
- Schwangerschaft:Rosmarin in Tee- oder Gewürzmenge ist unproblematisch; innerliche Heil- oder Aromadosen können wehenfördernd wirken – hier bitte ärztlich rückfragen. [3]
- Ätherische Öle stets verdünnen (< 3 %) und Augenkontakt vermeiden.
- Bei chronischen Erkrankungen, Blut-/Medikament-Therapie oder Allergien stets vorher Fachpersonal konsultieren.
Quellen
[1] de Oliveira, J.R., Camargo, S.E.A. & de Oliveira, L.D. Rosmarinus officinalis L. (rosemary) as therapeutic and prophylactic agent. J Biomed Sci 26, 5 (2019). https://doi.org/10.1186/s12929-019-0499-8
[2] Jacob P. Veenstra, Jeremy J. Johnson (2021) Rosemary (Salvia rosmarinus): Health-Promoting Benefits and Food Preservative Properties. International Journal of Nutrition – 6(4):1-10. https://doi.org/10.14302/issn.2379-7835.ijn-21-3874
[3]: https://americanpregnancy.org/healthy-pregnancy/is-it-safe/herbs-and-pregnancy/?utm_source=chatgpt.com “Herbs and Pregnancy”
Abschließend
Und, habt ihr Lust auf mehr bekommen? Hier auf diesem Blog posten wir laufend Inhalte über Kräuterkunde, Hausmittel, Gesunde Rezepte, Brauchtum und alles rund um Heilkräuter. Bitte beachtet, dass es Pflanzen gibt, die in manchen Regionen unter Naturschutz stehen und daher nicht gesammelt werden dürfen. Falls ihr einen ersten Überblick über wichtige Basisrezepte finden wollt, könnt ihr dies im Blogbeitrag Grundrezepte für die Kräuterheilkunde nachlesen.
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