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Alant

*Der Sage nach ist Alant den Tränen der Helena entsprungen und hilft gegen angehexte Leiden. In der Kräutermedizin wird er vor allem gegen Magenbeschwerden, Durchfall, Migräne, Atemwegserkrankungen und Hautunreinheiten verwendet.

Heilwirkung Alant

Alant ist eine Pflanze, die aus Zentralasien eingewandert ist. Heute findet man ihn in Mittel- und Südeuropa. In Heilkräuterkunde verwendet man von allem seine Wurzel. Man kann ihn in unterschiedlichsten Varianten weiter verarbeiten. Schon Hildegard von Bingen lobte Alant als eine der wichtigsten Heilpflanzen. Er wirkt neben den oben genannten Beschwerden verdauungsfördernd, nierenanregend, antiseptisch und regt den Stoffwechsel an. Der Alant galt im Altertum und Mittelalter als ein dämonenvertreibendes Kraut und auch heute noch deshalb vor so mancher Stalltür bzw. Hoftor befestigt.

Alant-Tee

Der Alanttee eignet sich besonders bei Lungenleiden bzw. bei Leiden, die die Atemwege betreffen. Dabei verwendet einen 1/2 Teelöffel der fein geschnittenen frischen oder getrockneten Wurzel für den Aufguss. Dazu überbrüht ihr die Wurzel 2 -3 mal täglich mit kochendem Wasser auf einer Tasse

Alant-Wein machen

  • 40 gr Alant
  • 70 ml Korn
  • 1 Liter Weißwein
  • Schraubglas und
  • eine leere Flasche

Zubereitung

  1. Alantwurzel mit Korn bedecken und 24 Stunden stehen lassen.
  2. Mit Wein auffüllen und weitere 2-3 Tage an einem warmen Ort stehen lassen.
  3. Abfiltern und abfüllen.

Im Kühlschrank hält der Wein bis zu drei Wochen.

Bei Magenbeschwerden und Durchfall ein kleines Glas nach dem Essen dazu trinken.

Alant-Tinktur

Hier auf der Kräuterhexe habe ich schon öfter über die Herstellung von Tinkturen gesprochen. Mehr dazu könnt ihr im hinterlegten Link nachlesen. 50 g feingeschnittene Alantwurzel, 20 g Wermut, 30 g Tausenguldenkraut und 50 g süße Orangenschalen werden in 1,5 Liter 60 %igen Ansatzbranntwein oder Korn 10-12 Tage bei guter Zimmerwärme angesetzt und schließlich abgeseiht. Der Rückstand wird gut ausgepresst. Bei Verdauungsbeschwerden, Magenschwäche und Lungenleiden 15-20 Tropfen drei mal täglich angewendet.

Alantsalbe

Die gut gereinigte und fein geschnittene Wurzel wird mit etwas Wasser unter ständigen Zerstoßen und Rühren zu einem Brei leicht gekocht. Noch warm, wird Kokosfett beigemengt, die gut verrührte warme Mischung durch ein Tuch in den Zur Aufbewahrung vorgesehen Tiegel geseiht. Bei Muskelrisse und Brüche die Salbe auf die betroffene Stelle schmieren.

Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen. Vorsicht sei jedoch beim Sammeln geboten. Bei manchen Menschen treten Kontaktallergien auf. Am besten ausprobieren, ob man ihn verträgt.

Wusstet ihr, dass kandierte Alantwurzeln früher eine beliebte Leckerei waren. Die Wurzeln des Alants schmecken im ersten Moment etwas seltsam, nach kurzem Kauen werden sie aber sehr aromatisch.

Ich würde mich über ein „gefällt mir“ freuen.

Eure  Kräuterhexe – Schnu1

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