Affiliate Links

AroniaKaum vergehen ein paar Monate findet man in den Supermärkten immer wieder neue Vitaminbomben (angebliche Superfoods), die leider zumeist aus fernen Ländern kommen. Man weiß nichts von der Herstellung und den Bedingungen unter denen sie geerntet werden. In unseren Gefilden gibt es auch eine Vielzahl von Beeren, die jetzt im Herbst besonders wichtig für unser Immunsystem sind. Daher möchte ich Euch heute die Aronia vorstellen.

Aronia – im Überblick

Herkunft und Botanik

Aroniabeeren stammen ursprünglich aus Nordamerika, werden aber mittlerweile auch schon bei uns angebaut. Die schwarzen Beeren wachsen auf den Aroniastrauchs (Aronia melanocarpa). Die Pflanze gehört zu der Familie der Rosengewächse. Sie ist relativ anspruchslos, ist resistent gegen Schädlinge und winterhart. Zur Pflanzung von Aroniasträuchern empfehlen sich die klassischen Anpflanzzeiten im Frühling und Herbst. Im Garten gepflanzt können sie bis zu 2 Meter hoch werden.

Das hört sich als ein guter Tipp für einen Anbau in Garten oder auf Balkon oder Terrasse an. Mittlerweile ist sie in ganz Europa verbreitet. Darüber hinaus wird sie auch in Teilen Russlands und der Ukraine angebaut.

Wirkung

Die Beeren haben einen hohen Gehalt an antioxidativen Anthocyanen und gelten als gesundheitsfördernd. Durch die Bindung von freien Radikale können die Inhaltsstoffe der Beere dem entgegenwirken. Der Anthocyangehalt der Aronia liegt bei mehr als 2000 Milligramm pro 100 Gramm Früchten. Neben der Aronia haben auch noch die schwarze Johannisbeere, Kirschen und Holundersaft einen sehr hohen Anteil an Anthocyanen.

Daher sind sie im Herbst für uns besonders wertvoll. Sie können zur Vorbeugung von Krankheiten beitragen.

Die Aroniabeere beinhaltet zahlreich gesundheitsförderliche Wirkungen, wie die Vitamine A, C, E, K und einen Teil von Vitamin B. Darüber hinaus findet man Spurenelemente und Mineralien, wie z.B. Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium und Zink. Vor allem aber überzeugt sie durch ihren hohen Vitamin C Gehalt.

Zusätzlich besitzt die Beere Flavonoide, die der Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe zuzuordnen sind. Diese wirken antiviral, antimikrobiell und antiallergisch. Es gibt Studien [1, 2, 3], die der Beere eine positive Wirkung bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes-Mellitus 2, grauer Star, hohe Colesterinwerte und Krebs belegen.

Produkte

Die Beeren kann man grundsätzlich frisch essen. Leider findet man sie noch nicht so häufig im Supermarkt. Hier muss man spezielle Obst- und Gemüseläden, Märkte oder Bio-Shops aufsuchen. Man kann sie aber auch in Form eines Saftes, Trockenbeeren oder als Pulver (in Smoothies) verwenden. Besonders schmackhaft ist sie auch in der Früh im Müsli. Hierfür kann man die getrockneten Beeren verwenden. Auch ein kleines Glas Saft über mindestens fünf Wochen eingenommen, hat schon eine positive Wirkung. Aus Aroniabeeren werden unter anderem Säfte, Konfitüren, Tees und Weine zubereitet. Unter dem Post habe ich Euch ein paar Aronio-Bio-Produkte hinzugefügt.

Fazit

Positiv anzumerken ist, dass die Aronia bei uns heimisch ist und eine gesunde Beere ist. Die Einbindung in die tägliche Ernährung hat eine gesundheitsförderliche Wirkung. Leider kann man sie im Moment vor allem nur über den Fachhandel oder Online beziehen. Wen das zu mühsam ist, der sollte auf den Saft der schwarzen Johannisbeere oder Holundersaft zurückgreifen. Ich für meinen Teil bin auf den Geschmack gekommen und werde mir einen Aroniastrauch für die Terrasse zulegen und die Beere mal testen.

Ich würde mich über ein „gefällt mir“ freuen.

Eure  Kräuterhexe – Schnu

Weitere Infos dazu finden Sie unter genannten Quellen. Alle Rechte vorbehalten. Die Inhalte der Website ersetzen nicht den Arztbesuch. Die Bildrechte liegen, wenn nicht anders angegeben bei www.schnu1.com.