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GlühweinDer November geht in leisen Schritten langsam den Ende zu. Und man glaubt es kaum, die Adventzeit steht schon vor der Tür. Einige Weihnachtsmärkte haben auch schon geöffnet und laden zu Punsch- und Glühweintrinken. In meinem heutigen Beitrag findet ihr Infos über die schöne Tradition des Glühwein- und Punschtrinkens, die Heilwirkung des Glühweins und natürlich dürfen ein paar leckere Rezepte nicht fehlen.

Punsch, Glühwein und Co

Traditionell gesehen, werden Punsch, Glühwein und Co in der Vorweihnachtszeit getrunken. Grundsätzlich versteht man darunter ein alkoholhaltiges Heißgetränk, dass es in unterschiedlichen Rezeptarten gibt.

Geschichtliches

Die Tradition des Glühweintrinkens geht in Europa bereits auf das Mittelalter zurück. Dabei versetzte man Weine mit Gewürzen. Das älterste überlieferte Glühweinrezept stammt aus dem 19. Jahrhundert von August Josef Ludwig von Wackerbrath aus Mitteldeutschland. Typische Zutaten waren damals Zimt, Ingwer, Anis, Granatapfel, Muskatnüsse, Kardamon, Safran und natürlich Zucker oder Honig.[Quelle]

Weinliebhaber sehen den Glühwein eher als „weinartiges Getränk“, bei dem der urtümliche Geschmack des Weines verfälscht wird. Trotzdem ist das Getränk sehr beliebt. Seit den 50-er Jahren wird daher Glühwein auch in Flaschen kommerziell vertrieben. Leider gab es immer wieder Fälle, in denen Produzenten billigen Wein und schlechte Zutaten verwendet haben, dies führte zeitweise zu einem negativen Image des Glühweins.

Punsch

Heilende Wirkung des Glühweins

Vor allem in älteren Kräuterbüchern, wie z. B. im Hieronymus Bocks 1580 erschienen Arzneibuch schreibt er, dass Würzwein bei schmerzender Brust und Durchfall hilft.[Quelle]

Auch Hildegard von Bingen setzte in ihren Therapien auf die Verwendung von heißen Wein mit Gewürzen. So beinhaltet beispielsweise ihr Grippewein folgende Zutaten: Wein mit Kapland-Perlagonie gewürzt mit Betram und Muskatnuss. Hildegard von Bingen setzte auf die Heilwirkung von warmen Gewürzweinen, die sie in den unterschiedlichsten Bereichen einsetzte. Traditionell gesehen, hat früher die reiche Bevölkerung exotische Gewürze zur Mischung der Glühweine verwendet, wie z.B. Muskat, Kadamom, Zimt und Co. In bäuerlichen Landbevölkerung setzte man hingegen heimische Kräuter ein. Dabei wurden vorzugsweise folgende Kräuter verwendet:

  • Melisse: wirkt beruhigend
  • Hopfen und Passionsblume: wirkt schaffenden
  • Lindenblüten, Thymian, Salbei: gegen Erkältungen
  • Rosmarin: für die Konzentration

Heutzutage wird der Glühwein nicht mehr so häufige für heilende Zwecke eingesetzt, da er natürlich einen nicht zu unterschätzenden Alkoholanteil hat.

Basisrezept

  • 1 Liter Rotwein (z.B. Zweigelt oder Merlot)
  • 1 Bio Orange in Scheiben geschnitten
  • 2 Zimtstangen
  • 3 Gewürznelken

Traditionell gibt man auch noch Zucker und Honig dazu (ich denke aber, dass man das den einzelnen Trinker selbst entscheiden lassen kann, ob er das will, nachdem wir ja alle sowieso zu viel Zucker zu uns nehmen.)

Alles zusammen einfach aufkochen, 30 Minuten lang ziehen lassen.

Punsch, die leichtere Alternative

Wer sein weihnachtliches Heißgetränk mit weniger oder gar keinen Alkohol versetzen möchte, kann sich auf eine Punschvariante einigen. Das ursprünglich aus Indien stammende Getränk wurde im 17. Jahrhundert von den Engländern nach Europa. In seiner ursprünglichen Variante besteht er aus 5 Zutaten.  Arrak (=Schnaps aus Palmsaft oder Zuckerrohr) , Zucker, Zitronen und Tee oder Wasser mit Gewürzen.[Quelle]

In unseren Gefilden wurden die Zutaten abgewandelt, so findet man in klassischen Punschvarianten: Rotwein, Orangensaft, Zimt, Nelken und Tee. Hier sind nun der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Die Zutaten kann man unterschiedlich variieren. Es gibt auch unterschiedliche Varianten von alkoholfreien Varianten. Man kann mit unterschiedlichen Säften und/oder Früchten arbeiten bspw. Beerensäfte, Apfelsaft, Birnensaft etc. es gibt auch die Möglichkeit schwarzen Tee, Früchte- oder Kräutertee zu verwenden.

Einige Rezepte

Im Folgendem findet ihr meine liebsten Rezepte. Hier geht es zum Anleitungsvideo.

 

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Eure  Kräuterhexe – Schnu

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