KräuterwiegeViele Menschen denken, dass ein gesunder Lebensstil beziehungsweise ein Leben im Einklang mit der Natur teuer sein muss. In meinem heutigen Beitrag möchte ich euch Rezepte vorstellen, mit denen ihr wirklich viel Geld sparen könnt.

Gesund Leben und dabei Geld sparen

Es ist nicht immer einfach einen gesunden Lebensstil zu pflegen. Stress und die Hektik des Alltags erlauben es oft nicht, dass man sich die Zeit nimmt immer alles selbst herzustellen. Daher greifen wir alle gerne zu Fertigprodukten aus dem Handel. Dabei kommt man aber nicht immer kostengünstiger davon und man weiß nicht immer, welche Zusatzstoffe noch in den Produkten drinnen sind beziehungsweise, woher diese stammen.

Ich für meinen Teil habe daher entschieden, immer zuerst einen Weg zu finden meine Kräuterrezepte und Hausmittel selbst herzustellen. Die nun hier vorgestellten Rezepte sind in der Herstellung auf jeden Fall hochwertig und günstig.

Hustensaft

Hier auf der Schnu1 – Kräuterhexe habe ich schon einige Hustensiruprezepte sowie Hustensaftrezepte vorgestellt. Besonders gut gegen hartnäckigen Husten oder Bronchitis helfen Hustensäfte aus Spitzwegerich, Eibisch, Salbei und Thymian. Dafür könnt ihr das frische oder getrocknete Kraut verwenden.
Den Hustensaft selber zu machen, ist eine günstige Alternative. In der Apotheke oder im Onlinehandel bekommt man 50 Gramm Spitzwegerich, Eibisch, Salbei und Thymian von € 2,50,- – € 5,- (abhängig von Land und Ortschaft). Noch günstiger wird es, wenn man ihm aus dem eigenen Garten verwendet.

Zutaten

  • 35 Gramm des jeweiligen Krauts
  • 175 ml Bio-Honig
  • 500 ml Wasser
  • Behälter zum Aufbewahren

Kräuter im Wasser aufkochen und 40 Minuten lang ziehen lassen. Abseihen und die verbleibende Flüssigkeit durch einkochen am Herd zirka um die Hälfte reduzieren lassen. Anschließend die Flüssigkeit auf zirka 38 Grad abkühlen lassen und den Honig dazu geben. Gut umrühren und in einen Behälter füllen. Der Hustensaft hält mind. zwei Wochen lange. Am besten im Kühlschrank aufbewahren. Je nach Bedarf bis zu drei Mal täglich verwenden.
Die Kosten des Honigs variieren je nach Art des Honigs. Doch selbst mit einem hochwertigen Biohonig ist dieser hochwertige Hustensaft noch immer sehr günstig.

Immunbooster – Echinacea-Tinktur

Vor allem in der kühleren Jahreszeit habe ich gerne eine Echinacea-Tinktur im Vorrat. Der rote Sonnenhut zählt zu den beliebtesten und meist gekauften Heilmitteln im deutschsprachigen Raum. Für heilende Zwecke werden Präparate aus der Wurzel von Echinacea pallida und aus dem Kraut von Echinacea purpurea verwendet. Er besitzt entzündungshemmende, antivirale, antioxidative und immunstimulierende Eigenschaften, die sich auf verschiedene Beschwerden und Wehwechen des Alltags anwenden lassen. Er stärkt das Immunsystem bei Grippe und Erkältungen, unterstützt bei Harnwegsinfektionen, hilft bei schlecht heilenden Wunden und Herpes. Wer auf Korbblütler allergisch reagiert, sollte Sonnenhut nicht anwenden.

Diese Echinacea-Tinktur herzustellen ist auf jeden Fall günstiger, als das Produkt fertig zu kaufen, dabei kann man bereits 100 g unter € 4,- beziehen. Tinkturen werden immer nach dem gleichen Muster angesetzt. Dies könnt ihr im Detail im Beitrag „Einstieg in das Handwerk der Kräuterhexe – Tinkturen selber machen“ nachlesen. Für die Tinktur verwende ich eine Mischung aus getrockneter Wurzel und Pflanzen. Im Verhältnis 1:3 (1 Teil Mischung aus Wurzel und Pflanze: 3 Teile Korn oder Weingeist) lasse ich diese 12 Tage lang ziehen. Die Einnahme von Tinkturen eigenen sich auch zur Stärkung der Immunabwehr und kann anstatt der Teekur durchgeführt werden. Dazu nimmt man 2x täglich 20 Tropfen der Tinktur ein.

Und noch ein Rezept für die Küche: Die selbstgemachte Suppenwürze

Auch dieses Rezept habe ich hier schon einmal vorgestellt. Wenn ihr die Suppenwürze herstellt, empfiehlt es sich gleich größere Mengen zu machen. Ich fertige meines meistens im September an und lege mir dann einen Jahresvorrat zu.

Zutaten

  • Karotten
  • Sellerie
  • Petersilienwurzel
  • Porre
  • Getrocknete Petersilie (Menge nach Geschmack)
  • Getrockneter Liebstöckel (Maggikraut) (Menge nach Geschmack)
  • Salz (am besten ist ein feines Salz dafür zu verwenden) Nun, eigentlich ist es Geschmacksache, aber ich versuche zu einem Salz – Kräuter/Gemüse – Verhältnis von 40:60 zu kommen. Das bedeutet beispielsweise 40 Gramm Kräuter/Gemüse und 60 Gramm Salz. Letztendlich müsst ihr auf euer Verhältnis kommen.
  • Aufbewahrungsglas

Zubereitung

  1. Das Gemüse in dünne Scheiben schneiden und in den Backofen geben. Schneidet es so dünn wie möglich.) Bei 50 Grad trocknen lassen. Das Gemüse zirka 3 Stunden im Backofen lassen. (Die Dauer hängt ein Stück weit davon ab, wie dünn ihr das Gemüse geschnitten habt.) In der Zwischenzeit ab und an das Backrohr öffnen, sodass die Feuchtigkeit entweichen kann. Fertig ist es, wenn das Gemüse komplett eingetrocknet ist. Wenn ihr einen Dörrautomaten haben, könnt ihr das natürlich auch dort machen.
  2. Das getrocknete Gemüse entweder in den Mixer geben oder in kleine Stücke schneiden.
  3. Anschließend mit den Kräutern vermischen und abwiegen.
  4. Wie oben schon beschrieben Salz mit Gemüse und Kräuter

Haltbarkeit 1 Jahr.

Ich persönlich liebe dieses Salz, da man es zum Würzen von Suppen, Saucen und Aufläufen und mehr verwenden kann. Zumeist stelle ich gleich 1 -2 kg davon her. Dieses selbstgemachte Salz ist frei von künstlichen Aromen und Konservierungsstoffen und kostet wirklich wenig Geld. In der Regel kommt ihr bei 2 kg Suppenwürze unter € 8- und damit seid ihr auf jeden Fall günstiger dran als im Vergleich mit einem gekauften Produkt.

Lust auf mehr Gewürzsalze? Schaut mal in das Video rein.

So, das war ein kleiner Überblick, wie man gesunde Hausmittel und ein Gewürzsalz selbst herstellen kann. Habt ihr Tipps zum Geldsparen und Selbermachen? Wenn ja, postet es in die Kommentare.

Bild von Michael Treu auf Pixabay

Abschließend

Und, habt ihr Lust auf mehr bekommen? Hier auf diesem Blog posten wir laufend Inhalte über Kräuterkunde, Hausmittel, Gesunde Rezepte, Brauchtum und alles rund um Heilkräuter. Bitte beachtet, dass es Pflanzen gibt, die in manchen Regionen unter Naturschutz stehen und daher nicht gesammelt werden dürfen. Falls ihr einen ersten Überblick über wichtige Basisrezepte finden wollt, könnt ihr dies im Blogbeitrag Grundrezepte für die Kräuterheilkunde nachlesen.

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