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Heilfasten nach Hildegard von Bingen

Schon seit Tausenden von Jahren wird in den unterschiedlichsten Kulturen gefastet. Sinn des Fastens ist es seinen Körper von Schlacken zu befreien und sich auf einer spirituellen Ebene sich mit Ernährung, Körper, Geist und Seele auseinander zusetzten. Lesen Sie hier über die gesundheitliche Wirkung von Fastenkuren und lernen Sie die Fastenkur der Hildegard von Bingen kennen.

Heilfasten wird heute von denjenigen, die es regelmäßig betreiben, als Entlastung empfunden. Es geht dabei nicht nur um Gewichtsabnahme, sondern um Heilung und um Stärkung des Immunsystems. Bei folgenden Krankheiten kann Heilfasten Besserung bringen:

  • Bluthochdruck
  • Hoher Cholesterinspiegel
  • Durchblutungsstörungen 
  • Diabetes Typ 2 
  • Gicht
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Depressive Verstimmung
  • Übergewicht
Bei schweren chronischen Erkrankungen sollten Sie jedoch immer vorab einen Arzt hinzuziehen, bevor sie mit dem Fasten beginnen. Eine sanfte Methode des Fastens ist, die der Hildegard von Bingen.

Historisch

Hildegard von Bingen wurde 1098 in Bermersheim bei Alzey in Rheinhessen geboren. Ging ins Kloster und wurde schließlich Äbtissin. Zeit Ihres Lebens beschäftigte Sie sich mit der Wirkung von Heilkräutern auf den Menschen. Dokumentierte diese und wendete diese auch an.

Heilfasten

Hildegard versteht unter Heilfasten eine Generalreinigung des Körpers, die nur über Ausschwemmungen und Entsäuerung geht. Dabei geht es darum:

  • 6 – 10 Tage nichts festes zu essen. Man darf unter Tags ausschließlich Fenchel- oder Salbeitee zu sich nehmen.
  • Mittags und abends gibt es eine heiße Fastensuppe. Sie besteht aus einer abgekochten Mischung von Dinkelkörnern und Gemüse der Saison. Es wird jedoch nur die Brühe getrunken, also der feste Bestandteil der Suppe wird nicht verzehrt.
Im Vergleich zu anderen Fastenkuren verzichtet man hier auf Bittersalze oder Einläufe. [Quelle: Pukownik, P. (2011) Das Heilwissen der HL HILDEGARD VON BINGEN.]

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