Kräutermischung

Demenz und Vergesslichkeit im Alter trifft immer mehr Menschen. Neuesten Studien zur Folge kann man jedoch durch Kräuter und richtiger Lebensweise dagegen vorbeugen. Lest mehr dazu.

Geistig fit ins Alter

Die Zahlen sprechen für sich. Immer mehr Menschen leiden an Demenz. In Österreich zählt man aktuell etwa 100.000 [1], in Deutschland rund 1,5 Millionen Personen [2], die an Demenz erkrankt sind. Bis 2050 soll sich die Zahl der Erkrankungen mehr als verdoppelt haben. Und fast jeder Mensch hat in seinem persönlichen Umfeld Bekannte oder Verwandte, die an dieser Krankheit leiden.

Man kann zwischen der Vaskulären Demenz und der Alzheimer-Demenz unterscheiden. Beginnt die Alzheimer-Demenz eher schleichend, findet die Vaskuläre Demenz oft einen plötzlichen sprunghaften Beginn. Männer leiden statistisch gesehen öfter als Frauen an einer Vaskulären Demenz, dieser geht oft im Vorfeld ein Schlaganfall voraus. Darüber hinaus kann man Demenz noch in weitere Untergruppen kategorisieren.

Ansonsten kann man keine Unterschiede in den Geschlechtern erkennen. Es besteht auch die Möglichkeit, dass sich beide Formen vermischen. [5] Demenz kann aufgrund nichtdegenerativen und degenerativen Erkrankungen im Gehirn entstehen. Dabei fallen immer mehr Fähigkeiten des Gehirns aus. Aber kann man mit Kräutern und Ernährung dagegen ankämpfen?

1. Mittelmeer-Diät und Demenz

Eine Studie [3] der Universität in Bosten weist nach, dass Personen, die sich im Stil der Mittelmeer-Diät ernähren ein geringeres Risiko haben an Demenz zu erkranken. Dieser Ernährungsstil zeichnet sich dadurch aus, dass vor allem Fisch, Vollkornprodukte sowie viel Obst und Gemüse am Speiseplan stehen. Verzichtet wird auf weißes Mehl, Zucker, rotes Fleisch. In einem reduzierten Ausmaß werden Milchprodukte und Eier zu einem genommen. Das Glas Rotwein am Abend ist erlaubt.

2. Ashwagandha – indischer Ginseng

Aus der Ayurvedischen Medizin stammt der indische Ginseng auch Ashwagandha genannt. Das Kraut verbessert laut einer Studie [4] die kognitiven Fähigkeiten im Gehirn und sollte daher regelmäßig eingenommen werden. Ashwagandha kann man in der Apotheke als Kapseln oder Pulver beziehen oder online HIER beziehen.

3. Kurkuma – Gelbwurz

In der Ayurveda-Medizin kommt er schon seit Jahrtausenden wegen seiner entzündungshemmenden Wirkung zum Einsatz. Mehreren Studien [5]  zur Folge kann er die Ausbreitung von Demenz und Alzheimer reduzieren. Man kann die Wurzel in den Speiseplan, z. B. in Wok-Gerichten, integrieren. Sie hat einen leicht schärflichen Geschmack, oder man konsumiert es als Tee. Z. B. einen Tee gegen den Winterblues. Rezept dazu findet ihr HIER. Um eine gute Wirkung zu erzielen, muss man Kurkuma höher dosiert zu sich nehmen. Auch dazu gibt es Produkte in der Apotheke.

4. Des Weiteren

unterstützen folgende Lebensmittel den Kampf gegen die Demenz:

  • Nahrungsmittel, die reich an Vitamin D und B12 sind: Fisch, Eier, Avocados, Pfifferlinge, Leber
  • Hochwertige Fette (z. B. native Olivenöl)
  • Zimt
  • Blaubeeren

Abschließend

Und, habt ihr Lust auf mehr bekommen? Hier auf diesem Blog posten wir laufend Inhalte über Kräuterkunde, Hausmittel, Gesunde Rezepte, Brauchtum und alles rund um Heilkräuter. Bitte beachtet, dass es Pflanzen gibt, die in manchen Regionen unter Naturschutz stehen und daher nicht gesammelt werden dürfen. Falls ihr einen ersten Überblick über wichtige Basisrezepte finden wollt, könnt ihr dies im Blogbeitrag Grundrezepte für die Kräuterheilkunde nachlesen.

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