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KräutersalzSalz gehört zu den wichtigsten Gewürzen unseres Lebens. Besonders intensiv entfaltet es seine Wirkung in Form von Kräutersalzen. In meinem heutigen Beitrag möchte ich euch dazu ein paar Rezepte dazu vorstellen.

Das Salz in unserer Suppe

Hier auf der Kräuterhexe – Schnu1 habe ich schon öfters über Salz berichtet, meist habe ich den Fokus auf die Heilwirkung von Salz gelegt. Im hinterlegten Link findet ihr alle Infos dazu. Es ist nicht nur lebensnotwendig für uns, sondern ist auch nicht mehr von unserem Speiseplan wegzudenken. Eine besonders schöne Art des natürlichen Lebens ist es, sich seine Kräuter- und Gewürzsalze selbst zu machen.

Das tolle daran ist, man kann die Kräuter, die man hat konservieren und man hat eine tolle selbstgemachte Kräutermischung, die zum Würzen der unterschiedlichsten Speisen eine persönliche Note in die Speisen bringt. In meinem letzten Beitrag zum Thema Salz habe ich euch die unterschiedlichsten Salzarten vorgestellt. Für die Herstellung von Kräutersalz spielt es keine Rolle, welches Salz ihr dafür verwendet, egal, ob es nun Meeresalz, Fleur de Sel, normales regionales Steinsalz, Himalayasalz oder Schwarzsalz handelt.

Grundrezept

Grundsätzlich werden Kräutersalze mit getrockneten Kräutern gemacht. Also ihr könnt die getrockneten Kräuter kaufen und dann das Salz mischen, oder ihr trocknet die Kräuter selbst. Es gibt auch die Möglichkeit mit frischen Kräutern zu arbeiten. Mir sind die getrockneten ein wenig sympathischer, da sie einfach auch appetitlicher aussehen.

Kräuter schonend trocknen

Wenn man im Sommer die Gelegenheit hat, kann man die Kräuter an einem warmen Ort hängen und diese dort langsam trocknen lassen. Besonders geeignet sind dafür Dachböden, auf denen es wärmer ist. Allerdings ist nicht immer Sommer und nicht jeder hat die Möglichkeit seine Kräuter offen trocknen zu lassen.

Eine weitere Methode ist es daher Kräuter und Gemüse im Backofen bei 45 Grad trocknen zu lassen. Dieser Vorgang dauert einige Zeit. Die Dauer des Trocknens hängt davon ab, wie hoch der Feuchtigkeitsgehalt in Kraut oder Gemüse ist. Mein Tipp dazu: Verwendet dazu kleine Kräuter- und Gemüsestücke, dann geht es ein Stück weit schneller.

Gebt dazu ein Backpapier auf das Backblech und verteilt die klein gehackten Kräuter darauf. Ab damit in den Herd und bei 45 Grad zirka 3 Stunden im Rohr lassen. Öffnet zwischenzeitlich die Tür des Backrohrs, sodass die Feuchtigkeit entweichen kann.

Es gibt auch die Möglichkeit sich einen eignen Kräuter- und Gemüsetrockner zu besorgen. In diesem Gerät werden diese dann auch über mehrere Stunden getrocknet.

Mischverhältnis

Nun, eigentlich ist es Geschmacksache, aber ich versuche zu einem Salz – Kräuter – Verhältnis von 30:70 zu kommen. Das bedeutet beispielsweise 30 Gramm Kräuter und 70 Gramm Salz. Letztendlich müsst ihr auf euer Verhältnis kommen. Wenn man weniger Kräuter hinzufügt, kann es sein, dass das Kräutersalz nicht besonders intensiv schmeckt. Andersrum gibt es Kräuter, wie z.B. Lavendel, die einen sehr intensiven Geschmack haben. Hier verwende ich eine Mischung von 20:80. Man kann ein Einzelkraut mit Salz mischen oder eine Kräutermischung mit Salz mischen.

Nach dem Trocknen Kräuter mit dem Salz vermengen und in einem Behälter geben.

Aufbewahrung

Ich persönlich schätze die Kräutersalze in einem Einmachglas zu lagern. Salzstreuer vermeide ich, da die Kräuterteile nicht immer so fein sind. Diese können das Mahlwerk in einem Salzstreuer kaputt machen.

Kräutersalz – Rezeptideen

Im Folgenden möchte ich euch einige meiner Lieblingsrezepte vorstellen.

Hier geht’s zum Video:

 

Mediterranes Kräutersalz

Kräuter (30 g)

  • Rosmarin
  • Thymian
  • Basilikum
  • Oregano

Salz (70 g)

Dieses Kräutersalz verwende ich zum Würzen von Pastagerichten und Salaten.

 

Knoblauch – Zwiebel – Salz

Knoblauch und Zwiebel (30 g) und 70 g Salz.

Dieses Salz verwende ich zum Würzen von Fleischspeisen, Currys, Kartoffeln, selbstgemachten Pommes und allen Gerichten, in denen man eine Mischung aus Knoblauch und Zwiebel benötigt.

 

Tomatensalz

Knoblauch, Zwiebel, Oregano, getrocknete Tomaten (30 g) und 70 g Salz.

Das Tomatensalz habe ich in Südtirol kennen und lieben gelernt. Man kann Salate damit würzen, Gemüse damit verfeinern oder es einfach nur aufs Butterbrot geben. Sehr lecker.

 

In älteren Beiträgen von mir habe ich schon öfters erwähnt, dass ich meine Suppenwürze schon seit Jahren selbst herstelle. Den Link dazu habe ich Euch hinterlegt. Auf Youtube findet ihr darüber hinaus auch noch ein selbstgemachtes Grillsalz.

PS: Ich finde so selbst gemachte Kräutersalze sind auch eine tolle Geschenkidee, so als Mitbringsl, wenn man eingeladen ist.

 

Habt auch ihr Ideen für Kräutersalze? Wenn ja, postet euer Rezept in den Kommentaren.👇

Ich würde mich über ein „gefällt mir“ freuen.

Eure  Kräuterhexe – Schnu1

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