baldrian
Baldrian ist ein guter Verbündeter im Kampf gegen Schlafstörungen. In diesem Beitrag verrate ich euch, wie ihr eine Baldriantinktur selbst herstellen könnt.

Botanik von Baldrian

Baldrian, auch Valeriana officinalis genannt, gehört zur Familie der Baldriangewächse (Valerianaceae) und ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die in Europa, Asien und Nordamerika beheimatet ist. Die Pflanze kann eine Wuchshöhe von bis zu 150 cm erreichen und hat große, gefiederte Blätter. Die Blütenstände sind doldenförmig und haben kleine, weiße oder rosa Blüten.

Baldrian bevorzugt feuchte Böden und wächst in Wiesen, Wäldern und entlang von Flussufern. Die Pflanze wird seit Jahrhunderten in der Volksmedizin verwendet,

Der heilkräftige Pflanzenteil des Baldrians ist seine Wurzel. Aus der Wurzel werden Tinkturen, Extrakte oder Tees hergestellt. Die Pflanze selbst wird zwischen 30 und 120 cm hoch, ist aufrecht und schlank. Die Blüten sind rosa bis zart purpurrötlich, manchmal auch weiß.

Heilwirkung

Baldrian gehört zu den hochwertigsten Heilkräutern unserer Zeit. Er wird traditionell zur Behandlung von Schlafstörungen, Nervosität und Angstzuständen eingesetzt. Es gibt auch einige wissenschaftliche Studien, die zeigen, dass Baldrian tatsächlich eine beruhigende und schlaffördernde Wirkung hat. Die Wirkstoffe im Baldrian wirken auf das zentrale Nervensystem und beeinflussen die Neurotransmitter im Gehirn, insbesondere GABA (Gamma-Aminobuttersäure), was zu einer Entspannung und Beruhigung führen kann.

Baldrian kann aber auch bei anderen gesundheitlichen Problemen wie Magen-Darm-Beschwerden, Menstruationsbeschwerden und Spannungskopfschmerzen helfen. Darüber hinaus kann es als mildes Beruhigungsmittel bei Entzugssymptomen eingesetzt werden.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Baldrian keine universelle Lösung ist und nicht für alle geeignet sein kann. Es sollte nicht von Personen eingenommen werden, die schwanger sind oder Medikamente einnehmen, die die Gehirnfunktion beeinflussen, ohne vorherige Rücksprache mit einem Arzt oder Heilpraktiker.

Man kann ihn als Tee trinken oder man nimmt ihn in Form einer Tinktur ein.

Wer die Tinktur bevorzugt, kann diese fertig im Handel beziehen, oder in ganz einfachen Schritten selbst machen. Hier findet ihr mein Rezept dazu.

Baldriantinktur selbstgemacht

Baldriantinktur wird aus der Baldrianwurzel hergestellt. Diese sammelt man klassischerweise von November bis Februar. Man kann die Wurzel aber auch im Kräuterhandel oder in der Apotheke beziehen.

Zutaten

  • 50 gr. Baldrianwurzel
  • 250 ml Korn
  • Ein verschließbares Glas
  • Sieb
  • Trichter
  • Flasche zum Abfüllen

Geben Sie die Baldrianwurzel mit dem Korn in das Glas. Stellen Sie es verschlossen an einen warmen Ort und lassen sie diese bis zu 14 Tage dort stehen. Die Wurzel abfiltern und die Flüssigkeit in die Flasche füllen.

 

Die Einnahme von Baldriantinktur hängt von der Konzentration der Tinktur ab. In der Regel wird empfohlen, 20-30 Tropfen der Tinktur in Wasser oder Saft zu verdünnen und etwa 30 Minuten vor dem Schlafengehen einzunehmen. Es wird empfohlen, mit einer niedrigeren Dosis zu beginnen und diese langsam zu erhöhen, um die beste Wirkung zu erzielen.

Abschließend

Und, habt ihr Lust auf mehr bekommen? Hier auf diesem Blog posten wir laufend Inhalte über Kräuterkunde, Hausmittel, Gesunde Rezepte, Brauchtum und alles rund um Heilkräuter. Bitte beachtet, dass es Pflanzen gibt, die in manchen Regionen unter Naturschutz stehen und daher nicht gesammelt werden dürfen. Falls ihr einen ersten Überblick über wichtige Basisrezepte finden wollt, könnt ihr dies im Blogbeitrag Grundrezepte für die Kräuterheilkunde nachlesen.

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