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Zugsalbenrezept*Meine Großmutter hatte immer eine Zugsalbe zu Hause. Für all mögliche Wehwehchen des Alltags wurde sie bei uns angewendet. Es gibt ein tolles bäuerliches Zugsalbenrezept zum selber machen.


Bei einer Zugsalbe (wird auch oftmals als Ziehsalbe bezeichnet) handelt es sich um eine spezielle Salbe, welche Entzündungen und das unangenehme Druckgefühl in der Haut lindert. Auch der Talgfluss wird vermindert und die Durchblutung intensiv gefördert. Sie wirkt entzündungshemmend bei Abszessen, Furunkel und Ekzemen. Meine Großmutter verwendete die Zugsalbe zum „herausziehen“ von Eiter und Giften und zur Erleichterung bei der Entfernung von kleinen Splittern. Auf bäuerliche Art, verwendet man bei diesem Rezept zur Herstellung Schweineschmalz. Natürlich kann man dieses Rezept mit einem pflanzlichen Basisfett herstellen. In einem älteren Beitrag können Sie das Basisrezept für Salben nachlesen.

Bäuerliches Zugsalbenrezept

Zutaten

  • 5 Tropfen Lavendelöl
  • 30 g Bioschweineschmalz
  • 5 Tropfen Zirbenöl
  • 30 g Johanniskrautölauszug
  • 5 g Bienenwachs
  • 20 g Lärchen- oder Kiefernharz
  • 5 Tropfen Thymianöl

Zubereitung

Schmalz, Öl, Harz und Wachs im Wasserbad miteinander zum Schmelzen bringen. Durch ein Sieb filtern und in das Salbengefäß geben. Nach dem Abkühlen der Masse (lauwarm), fügt man die ätherischen Öle hinzu.
Am besten im Kühlschrank lagern. Dieses Zugsalbenrezept ist sehr einfach in der Zubereitung und gelingt immer.

 

Bei Anwendung einer Zugsalbe sind einige Aspekte zu beachten:

• Zugsalben verfügen über einen intensiven Geruch und können die Bekleidung wie auch die Haut einfärben. Es empfiehlt sich, Schutzhandschuhe zu tragen.
• Sie sollten niemals direkt auf die Schleimhäute, offene Wunden und Hautbereiche aufgetragen werden.
• Die Wirkung kann wesentlich durch die Anwendung eines festen Verbandes verstärkt werden. Besonders luftdichte Bandagen sollten keinesfalls über der Zugsalbe angebracht werden.

Viel Spaß beim Salbenmixen!

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Eure  Kräuterhexe – Schnu

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