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Frauenmantel

*Die alten Germanen weihten Frauenmantel der Göttin Frigga, die für Natur und Fruchtbarkeit stand. Mittlerweile ist er ein viel geschätztes Heilkraut. Der Mythologie nach besitzt die Pflanze besondere Heilkräfte, wenn Sie an den Marientagen gesammelt wird. In diesem Beitrag habe ich euch die wichtigsten Anwendungen als Frauen- und Wundkraut zusammengestellt.

Frauenmantel – heilender Helfer

Botanik

Frauenmantel (Alchemilla vulgaris L.) ist eine staudenartige Pflanze, die bis zu 50 cm hoch wird und grüne bis bläulichgrüne Stengeltriebe hat. Später dann nimmt er dann eine bräunlich – rote Farbe an. Er liebt feuchte Wiesen, an Gebüsch- und Waldrändern und Fluss- und Bachufer. Die Blütezeit ist von Mai bis August.

Heilende Pflanzenteile

Man verwendet das blühende Kraut ohne Wurzel oder nur die Blätter in den Monaten Mai bis August. Die Trocknung des Heilkrauts erfolgt im Schatten. Am besten werden die Blätter einzeln aufgelegt. Neben Gerb- und Bitterstoffe wurde Harz, pflanzliches Öl, Saponin und Lecithin darin festgestellt.

Frauenmantel

Heilwirkung

Frauenmantel ist ein vorzügliches Wundkraut und wird traditionell dazu innerlich und äußerlich angewendet. Bekannt ist er allerdings als gut heilendes Frauenkraut, dass ich selbst schon seit Jahren erfolgreich einsetze. In der traditionellen Kräuterheilkunde wird er Unterleibsbeschwerden während der Menstruation (Bauch-, Kopf- und Rückenschmerzen oder Übelkeit), PMS (Prämenstruelle Syndrom) – Beschwerden, wie Reizbarkeit oder leichte Verstimmungen, bei Beschwerden der Wechseljahre und bei der Schwangerschaft eingesetzt. Bei Weißfluss oder bei einer durch Pilzerkrankungen gestörten Scheidenflora hilft eine Teekur mit Frauenmantel sowie Sitzbäder. Grundsätzlich unterstützt er nach einer Entbindung und trägt zur Stärkung bei.
Wilfort schreibt, darüber hinaus, dass sich Frauenmantel als Stärkungsmittel der Muskulatur bei Kleinkindern in Form von Bädern, als wundheilendes Spülmittel nach Zahnbehandlungen oder nach dem Zähneziehen bewährt hat. [1] Darüber hinaus steht in alten Kräuterbüchern, dass er auch bei schlechtem Schlaf und bei Zuckerkrankheit unterstützt. Hildegard von Bingen verwendete Frauenmantel, um offene Wunden und Geschwüre zu heilen. Darauf weist in ihren Schriften auch der häufig verwendete Name „Ohmkraut“ von altdeutsch Ohm=Wunde hin.

Anwendungen

Bei Frauenmantel ist es besonders wichtig ein hochwertiges Bio-Produkt zu verwenden. Ich persönlich empfehle den Frauenmanteltee von Biotiva. Der biologisch hochwertige Tee unterstützt bei allen Frauenbeschwerden, die man so haben kann.

Als Tee
Dazu nimmt man 1 Esslöffel des Heilkrauts. Man übergießt das Kraut mit 250 ml kochendem Wasser, lässt es 10 Minuten ziehen und trinkt den Tee mind. 3 Mal täglich. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, je länger man den Tee trinkt, desto besser wirkt er. Also am besten ist, schon eine Woche vor der Menstruation mit dem Tee beginnen.

Hier auf der Kräuterhexe habe ich schon öfter von der richtigen Teekur berichtet. Solltet ihr öfter unter Menstruationsbeschwerden leiden, empfehle ich Euch eine Teekur mit Frauenmanteltee zu machen.

Sitzbäder bei Unterleibsbeschwerden
Man setze Frauenmantel, Eichenrinde und Zinnkraut zu gleichen Teilen zu 60 Gramm, auf 5 Liter Wasser auf. Einmal kurz aufkochen lassen und dann mindestens 10 Minuten ziehen lassen. Abseihen und als Sitzbad verwenden. Dieses Sitzbad hilft auch, wenn man Wunden und Geschwüre hat. Wenn ihr statt einem Sitzbad ein Vollbad nehmen wollt, dann verwendet bitte 200 Gramm von der Teemischung. Besonders angenehm ist das Bad vor dem Schlafengehen.

Noch ein bisschen Mythologie …

Ab Maria Himmelfahrt bis zum 15. September werden in manchen Regionen Deutschlands, Österreichs, der Schweiz und Südtirol Kräuterbuschen gesammelt und geweiht. Frauenmantel gehört in jeden Kräuterbuschen.

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VGWORTEure  Kräuterhexe – Schnu

VGWORTWeitere Infos dazu findet ihr unter genannten Quellen. Alle Rechte vorbehalten. *Der Beitrag enthält eine Anzeige. Die Inhalte der Website ersetzen nicht den Arztbesuch. Die Bildrechte liegen, wenn nicht anders angegeben bei www.schnu1.com oder sind frei zugänglich. [1] Richard, Willfort, Gesundheit durch Heilkräuter, 1986, S.154 f.