Kräuterhexe - Cremen, Salben und Tinkturen

Mit dem Frühling kommt auch die Zeit, wo man beginnt die Schätze der Natur besser zu nutzen. Personen, die gerne Cremen, Salben und Tinkturen selber machen möchten, wissen oft nicht, womit sie beginnen sollen. Lesen Sie hier, mit welchen Basics Sie das Handwerk der Kräuterhexe erlernen können. Teil 1 der beginnenden Serie beschäftigt sich mit den Grundzutaten und zeigt die Herstellung eines Kräutersalzes und einer Beinwell/Beinwurz-Salbe.

Die heutige chemische Industrie weckt bei vielen den Wunsch natürliche Produkte nicht nur zur konsumieren, sondern auch selbst herzustellen. Ein Jahrhunderte altes Wissen, dass schon fast in Vergessenheit geriet, da Industrialisierung und schnelle Fertigungsprozesse die Produkte in großer Masse, schnell und billig zur Verfügung stellt. Sollten Sie selbst in den Prozess des selbst Herstellen von Naturprodukten interessiert sein, bietet dieser Beitrag einen ersten Einstieg.

Einstieg in das Handwerk der Kräuterhexe – Cremen, Salben und Tinkturen selber machen (Teil 1)

1. Saisonale Bearbeitung der Produkte

Will man Naturprodukte selbst herstellen, so muss man zu aller erst wissen, woher man sie bekommt. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten, nämlich selbst sammeln oder aus dem Fachhandel beziehen. Wenn Sie selbst sammeln, sollten Sie jedoch vorab einen Kurs zum Thema Kräutersammeln belegen, sodass sie keine Pflanzen verwechseln. Als angehende Kräuterhexe wirken Sie mit den Jahreszeiten, also sehen Sie bitte hier im Kräutersammelkalender (HIER) nach, was Sie nun jetzt gerade sammeln können.

2. Verarbeitung von Kräutern

Unter der Website www.schnu1.com finden Sie eine Vielzahl von Rezepten. Das wichtige dabei ist, heraus zu bekommen, ob Sie die Kräuter frisch weiter verarbeiten, ob Sie die Kräuter trocknen, ob Sie einen ätherischen Ölauszug oder eine Tinktur brauchen. Dies ist für die Planung der Sammlung wichtig. Kräuter zu trocknen ist immer gut, wenn man sie als Tee zubereiten möchte. HIER können Sie nachlesen, wie Sie Kräuter richtig trocknen.

Heute in der ersten Einheit möchte ich Ihnen zwei einfache Rezepte zeigen, mit denen Sie den Einstieg sehr einfach testen können. Das erste Rezept zeigt die Herstellung eines Kräutersalzes für die Küche, das andere die Herstellung einer Wundsalbe aus Beinwurz /Beinwell.

Kräutersalzes

3. Das Kräutersalz

Das Kräutersalz dient Würze für Speisen. Ziel dabei ist es von konventionellen fertigen Gewürzmischungen weg zu kommen, da diese zumeist Geschmacksverstärker beinhalten. Kaufen Sie, oder nehmen Sie aus Ihrem Kräutertopf dazu: Liebstöckel, Petersilie, Majoran, Kerbel, Schnittlauch und ergänzen Sie die Kräuter nach eigenem Wunsch, z. B. mediterran mit Rosmarin, Thymian oder Salbei. Diese vermengen Sie mit einem hochwertigem krobkörnigen Salz. Die Zubereitung können Sie HIER nachlesen. Schmeckt lecker und ist gesund.

Mischung

 

4.Grundzubereitung von Salben

Für die meisten Salben benötigen Sie ein hochwertiges Öl. Dies kann Jojoba-, Mandel-, Oliven- oder beispielsweise Raspöl sein. Des Weiteren Bienenwachs und ein weiteres Fett, wie z. B. Sheabutter. Diese Zutaten sind es Wert sich einmal anzuschaffen, da man diese länger hat und für viele Anwendungen verwenden kann. Zusätzlich brauchen Sie einen alten Topf in dem Sie Fett im Wasserdampf schmelzen können, ein altes Gefäß zum vermengen der Zutaten und anschließend Aufbewahrungsbehälter. Mehr dazu können Sie HIER nachlesen. Die Zutaten können Sie in der Apotheke oder unter den angeführten Links online beziehen.

5. Wundsalbe aus Beinwurz/Beinweill

Jetzt im März kann man Beinwurz-Wurzel frisch sammeln. Aus dieser Wurzel kann man eine herrliche Beinwurz-Salbe herstellen. Beinwell/Beinwurz ist eines der besten Heilmittel und der besten Wundmittel und hilft bei Verletzungen aller Art, Schnittwunden, Risse, Quetschungen, Knochenbrüche, Narben und Blutergüssen. Zum Rezept geht es HIER.

Weiter zu Teil 2: Die Herstellung von Tinkturen

 

Ihre  Kräuterhexe – Schnu 

 

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