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MaiglöckchenIn meinem heutigen Beitrag möchte ich mich einer Pflanze aus meinem Garten widmen. Dem Maiglöckchen. Es gehört für mich zum Frühling dazu, dennoch muss der Umgang mit der Pflanze mit Vorsicht gepflegt werden.

Den Mai mit Maiglöckchen begrüßen

Botanik

Die stark riechende Pflanze ist aufgrund ihrer weißen, glockenförmigen Blüten (5 – 12 Stück) bei uns bekannt. Sie blüht in den Monaten Mai bis Juni und in den Monaten Juli und August bekommt sie rote Beeren. In diesen Beeren sind Samen enthalten, die man zur Vermehrung heranziehen kann. Maiglöckchen werden zirka bis maximal 25 cm hoch. Wild wächst sie bevorzugt auf humusreichen Böden in Laub- und Nadelwälder und sie findet vor allem in Nord- und Mitteleuropa, aber auch in Asien Verbreitung.

Ich persönlich finde sie sehr schön und man kann sie gut auch auf Terrasse oder Balkon ziehen.

Giftig – Ungiftig

Bei uns wachsen die Maiglöckchen im Garten und daher kenne ich ihre Blattform gut. Solltet ihr jedoch im Wald gehen und Bärlauch sammeln, passt bitte auf. Die Blätter des Maiglöckchens ähneln sehr dem Bärlauch. Diese sind jedoch ungenießbar und giftig.

 

Tipp: Einfach das Blatt zwischen den Fingern reiben. Bärlauchblätter haben einen eigenen knoblauchartigen Geruch.

 

Es sind alle Pflanzenteile des Maiglöckchens giftig, insbesondere für Kinder. Solltet ihr also die Blumen in einer Vase zu Hause halten, achtet bitte auch darauf, dass das Blumenwasser nicht in Kontakt mit Kindern kommt. Die Pflanzen geben das Gift in allen Bereichen ab. Ebenso sind sie für Haustiere giftig.

Es hat vor allem giftige Glykoside, Convallamamarin und Convallatoxin. Todesfälle im Zusammenhang mit Maiglöckchen gibt es selten. Es kann zu Übelkeit, Durchfall, Herzrasen, Erbrechen und Sehstörungen kommen.

Heilwirkung

Die Pflanze wurde bereits im 16. Jahrhundert als Heilpflanze eingesetzt. Schriftliche Aufzeichnung dazu findet man in den Werken von Hildegard von Bingen, die den Presssaft gegen Quartanfieber (= eine Art von Malaria) eingesetzt hat.

Die Wirkstoffe des Maiglöckchens (Convallaria majalis L.) werden von der Pharmaindustrie zu Medikamenten verarbeitet, die Herzleiden bekämpfen. Sie hat eine ähnliche Heilwirkung, wie der Fingerhut. Auch findet sie in der Homöopathie jetzt noch ihre Anwendung.

In der alten klassischen Volksheilkunde wurde es gegen Epilepsie, Schlaganfälle und Wassersucht früher eingesetzt.

Auch wurde frühe mittels einer Tinktur aus Maiglöckchen der Kampf gegen Rheuma und Gicht angesagt. [Quelle]

 

Ich persönlich finde, sie ist eine schöne Pflanze, die in den Mai gehört. Wer allerdings auf Nummer sicher gehen möchte, um Kinder und Haustiere zu schützen, sollte sich keine in die Wohnung holen.

Ich würde mich über ein „gefällt mir“ freuen.

Eure  Kräuterhexe – Schnu1

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