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Der Frühling klopft an die Tür, die Tage werden länger und die Natur erweckt wieder zum Leben. Jetzt ist die Jahreszeit, bei der Kräuterinteressiere aktiv werden sollten. Egal, ob man Balkon, Terrasse oder Garten hat. Ich habe euch in meinem Beitrag die wichtigsten Tipps und Tricks zusammengestellt.

Was tun im März?

 

Man muss nicht viel Geld ausgeben oder viel Platz haben, um sich die Natur ins Haus zu holen. Es reicht oft eine Fensterkiste oder Blumentöpfe, die man an die Sonne stellt. Grundsätzlich benötigt ihr ein wenig Grundzubehör. Am Ende des Posts habe ich Euch die wichtigsten Utensilien dazu zusammengestellt. Darüber hinaus, solltet ihr euch überlegen, woher ihr eure Pflanzen bezieht.

Ich persönlich kaufe sie nur beim Bio-Gärtner und auch hier eher seltenere Pflanzen. Somit könnt ihr die Artenvielfalt im Kleinen erhalten. Ein cooles Buch, auf das ich im Zuge meiner Recherchen gestoßen bin, ist das von Jekka McVicar, “Kräuter: 300 Pflanzen im Porträt – Kultivierung, Anwendung und Rezepte”. Hier bekommt ihr wirklich einen guten Überblick, was ihr alles rund um das Thema Kräuter machen könnt.

Kräuter

Kräuter sind ein wenig empfindlich. Daher können im März nur robuste Kräuter direkt in den Topf oder in den Garten gesetzt werden. Dies sind Kresse, Kerbel und Petersilie. Vor dem Aussäen wäre es gut, wenn ihr die Erde lockert. Die Kräutersamen mit einer dünnen Erdschicht bedecken und in den folgenden Wochen leicht feucht halten.

Wildkräuter

Im März beginnt auch die Zeit der Wildkräuter. Über den Bärlauch habe ich vor kurzem hier berichtet. Aber es ist auch die Zeit um Löwenzahn und Gundermann zu sammeln. In folgendem Kräutersammelkalender findet ihr eine Liste mit allen Wildkräutern, die ihr im März sammeln könnt. Jetzt kann man auch noch sehr viele Wurzeln sammeln, die gut für die Herstellung von Tinkturen sind. Beispielsweise die Arnika.

Gemüse

Brokkoli, Porree, Zwiebeln, Roten Rüben, Knoblauch, Kopfsalat, Rhabarber, Erbsen, Spinat können bei frostfreiem Wetter ins Frühbeet oder direkt ins Freiland gesät werden. Wenn ihr eine Terrasse oder Balkon habt, geht das auch in Blumentöpfen.

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Obst

Für Personen, die eine Terrasse oder einen Balkon haben, eignen sich auch Beeren als Kübelpflanzen. Dafür ist es aber jetzt noch zu kühl. Diese sollten erst in den Topf, wenn es wärmer ist. (Ende April.)
Für alle, die einen Garten haben: Obstbäume auf Frostschäden untersuchen. Falls die Rinde eingerissen ist, die Ränder sorgfältig ausschneiden und mit Wundbalsam (Gartenmarkt) bestreichen.
Obstgehölze düngen. Dazu organischen oder Mineraldünger um den Stamm einarbeiten.

Garten

Den Boden mit einem Grubber lockern, dabei Laub und Unkräuter entfernen. Kompost in die Beete einbringen (falls noch nicht im Herbst erledigt). Um den kalten Boden für die Aussaat vorzuwärmen, dunkle Folie auf die fertigen Beete auslegen. Speichert die Sonnenwärme, gibt sie an den Boden weiter. Misteln docken sich wie Schmarotzer an Bäume an, zehren von deren Mineralstoffen. Am besten mit Astschere an der Stelle abknipsen, wo die Mistel in die Rinde eindringt. Aufpassen, dass der Baum dabei nicht verletzt wird!

Habt ihr ein paar Tipps rund um das Thema Garten, Balkon, Terrasse und dem Anbau von Kräutern? Hinterlässt mir eure Kommentare im Feld, ich würde mich darüber freuen.

Abschließend

Und, habt ihr Lust auf mehr bekommen? Hier auf diesem Blog posten wir laufend Inhalte über Kräuterkunde, Hausmittel, Gesunde Rezepte, Brauchtum und alles rund um Heilkräuter. Bitte beachtet, dass es Pflanzen gibt, die in manchen Regionen unter Naturschutz stehen und daher nicht gesammelt werden dürfen. Falls ihr einen ersten Überblick über wichtige Basisrezepte finden wollt, könnt ihr dies im Blogbeitrag Grundrezepte für die Kräuterheilkunde nachlesen.

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