/Waldmeister – das beruhigende Heilkraut

Waldmeister – das beruhigende Heilkraut

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Schon seit Jahrhunderten wird dem Waldmeister mystische Heilwirkung zugesprochen. Durch seine harntreibende, schmerzstillende, beruhigende und schlaffördernde Wirkung sollte er in keiner Kräuterhexenapotheke fehlen. Hier finden Sie mehr zu seiner Heilwirkung, Pflanzenzucht und Tipps zur Anwendung.

Heilwirkung:

Heilende Wirkung erzielen seine Blätter. Waldmeistertee wirkt bei Leberstauungen, Migräne, schmerzstillend, beruhigend und schlaffördernd. Bei diesen Symptomen empfiehlt sich ein Tee. Man nimmt dafür 2 TL kleingeschnittenes, trockens Kraut und setzt es 8 Stunden in kaltem Wasser an. Danach den Tee abseihen und dann erwärmen und trinken. Er ist wohlschmeckend und verdauungsfördernd.

Garten:

  • Der rotbraune Wurzelstock ist ausdauernd und dahinkriechend. Der Stengel wird bis zu 30 cm hoch. Die Früchte sind klettenartige Nüsse.
  • Geerntet wird er in den Monaten  Mai und Juni.
  • Beziehen Sie die Pflanze vom Fachhändler.

Rezept aus der Volksheilkunde „Der Maitrank“:

Bereits 854 n. Chr. wurde von Benediktinermönchen folgendes Rezept anwandt.

Zutaten: 30 g frische Waldmeisterblüten und -blätter, 20 g Walderdbeeren, 10 g Blätter der schwarzen Ribisel und 10 g der Gundelrebe

Man legt die Kräuter in eine angewärmte Prozellanschüssel, streut 150 g Staubzucker darauf, deckt es zu und gießt nach 2 Stunden 3 Liter Weißwein darüber. Dann lässt man den Trank 2-3 Stunden ziehen und seiht ihn ab.

Dieser Trank ist belebend, herzstärkend und verdauungsfördernd und sollte grundsätzlich nach jeder Mahlzeit getrunken werden. Dieses Rezept und noch mehr Tipps finden Sie hier:

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