/Wacholder – die dunkelblaue Kraft der Natur

Wacholder – die dunkelblaue Kraft der Natur

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Trifft man in freier Natur oder im eigenen Garten aber einen Wacholderstrauch, so findet man darauf und darunter auf den ersten Blick grüne oder schon ausgereifte blaue Beeren. Doch es können nicht nur die Beeren genutzt werden. Wacholder hat eine ausgezeichnete Heilwirkung gegen Atemwegserkrankungen und Probleme mit der Verdauung. Lesen Sie mehr über Wacholdertee, -sirup oder -likör.


Alle Teile des Wacholderbaums haben Heilkräfte. Darum gehörte er früher auch in jeden Garten.
Heutzutage wird er hauptsächlich in der Küche verwendet, dennoch haben aber auch Triebspitzen, Holz und sogar die Wurzeln eine heilende Wirkung.

 
  

Wacholdersirup – Hilfe bei bakteriellem Husten

Dazu nimmt man 100 Gr Wacholderbeeren und 400 ml Wasser.
  • Die Beeren zerquetscht man im Mörser und übergießt sie mit kochendem Wasser 
  • Über Nacht lässt man die Mischung zugedeckt ziehen.
  • Am Tag darauf langsam erhitzen und kurz aufkochen und anschließend durch ein Sieb streichen. und nochmal aufkochen.
  • Zum Schluss Honig nach Bedarf hinzufügen
  • Von diesem Sirup gibt man Kindern 2 TL pro Tag und Erwachsenen 4 TL.

Wacholderlikör bei Magenverstimmung

Vorerst braucht man zirka. 40 Wacholderbeeren, die man im Mörser zerdrückt und in eine weiße Literflasche gibt. Diese füllt man mit einem guten Obstbrand (Birne, Quitte u.d.g)  auf und stellt sie 14 Tage lang verschlossen in die Sonne am Fenster. Danach seihen sie die Beeren ab und lösen 350 Gr Rohzucker mit ein wenig destilliertem Wasser auf, danach diesen unter den Ansatz rühren. Noch 3 Monate kühl und dunkel lagern. Dann kann man bei schlechtem Magen ab und zu ein kleines Glas voll genießen, um sich wieder besser zu fühlen.

Frauenbeschwerden

Wacholder-Tee kann auch gegen Frauenbeschwerden helfen. Er fördert dabei die Durchblutung des Unterleibes, was den monatlichen Zyklus günstig beeinflussen kann.

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