/Mit Kirschen gegen Rheuma und Gicht

Mit Kirschen gegen Rheuma und Gicht

Tomburg /pixelio.de

Endlich sind sie da: die Kirschen! Haben Sie aber gewusst, dass Kirschen ganz spezielle wertvolle Naturkräfte für unsere Gesundheit besitzen? Man kann von einer Naturarznei vom Baum sprechen. Bereits in der Antike setzte der griechischen Arzt Hippokrates auf der Insel Kos Kirschen als Medizin ein: damals gegen Epilepsie. Mehr zu Heilwirkung, Rezepte und Botanik lesen Sie hier:

Heilwirkung:

Kirschen sind reich an Vitamin C und E sowie an den Vitaminen der Gruppe B . Sie schützen daher vor Erkältungen in den schönen Jahreszeit und wirken nervenberuhigend.Täglich 1500 Gramm erntefrische Kirschen wirken sich positiv auf Gichtschmerzen aus. Inzwischen haben andere Ärzte nachgewiesen, dass durch Kirschen-Genuss Rheumabeschwerden deutlich zurückgehen können. Die Erklärung: Die Inhaltsstoffe der Kirschen – vor allem das Spurenelement Molybdän – senken den Harnsäure-Spiegel.Interessant ist, dass die dunkleren Kirschensorten wertvoller sind, weil sie alle Inhaltstoffe- vor allem auch die Farbstoffe – in höherer Konzentration enthalten als die hellen Sorten. Wir sollten zur Erntezeit nicht darauf vergessen : Kirschen helfen unserer Gesundheit, egal ob aus dem Laden, aus dem eigenen – oder aus Nachbars Garten, die ja besonders süß sein sollen.

Botanik:

Es gibt mehrere Arten von Kirschbäumen, die Sauerkirsche, die fast nur kultiviert vorkommt, die Süß- oder Vogelkirsche, deren wilde Form mit kleinen Früchten es immer noch in lichten Wäldern gibt und die als kultivierte Form in Gärten dicke, süße Früchte trägt. Kirschbäume werden bis zu 20 m hoch. Je nach Gegend erscheinen die weißen Blüten im April oder Mai. Die Blüten haben fünf Blütenblätter und umhüllen oft die ganzen Zweige des Baumes mit duftigem Weiß. Die Kirsche muss regelmäßig und richtig geschnitten werden. Sauerkirschen jedes Jahr, weil sie nur an den einjährigen Zweigen wachsen. Süßkirschen möglichst schon während der Ernte, weil sie stark harzen. Bei einem Schnitt kurz vor dem Winter könnten sie dadurch erfrieren. Und natürlich, um eine lohnende Ernte zu erhalten, Bei der Kirsche ist auch der Standort ist wichtig. Die Kirsche liebt einen sonnigen Standort, aber keine Trockenheit. Sie ist sehr anfällig auf alle möglichen Baumkrankheiten und Schädlinge. Deshalb ist es empfehlenswert, den Baum immer wieder zu kontrollieren, um gleich eingreifen zu können, wenn man Veränderungen feststellt. Im Handel gibt es für fast alles ein geeignetes Mittel. Selbst im alternativen Bereich gibt es Mittel und Wege gegen Schädlinge und Krankheiten. Abgefallene Blätter eines befallenen Baumes sollten, um eine erneute Ansteckung zu verhindern, alle entfernt werden.

Rezept:

Kirschkuchen für ein Blech

Zutaten:
400 g Kirschen
Teig:
200 g Butter
200 g Staubzucker
200 g Mehl
40 g Maizena
5 Eier
1 Päckchen Vanillezucker

Zubereitung:
Für den Kirschkuchen die Kirschen waschen, abtropfen und entkernen. Das Backrohr auf 180° Heißluft vorheizen. Das Blech mit einem Backpapier auslegen. Eier trennen und Eiklar zu Schnee schlagen. Dafür das Eiklar anschlagen bis es sich weiß verfärbt und dann die halbe Menge des Zuckers mit mixen. Butter, restlichen Zucker, Dotter und Vanillezucker schaumig rühren. Das Mehl und die Maisstärke miteinander versieben, damit sich dann im Kuchen keine Löcher bilden. Den Ei-Zucker-Schnee abwechselnd mit dem Mehlgemisch unter die Dotter-Masse mischen. Die Teigmasse auf das Backpapier aufstreichen und mit den  Kirschen belegen. Den Kirschkuchen ca. 15-20 Minuten backen, auskühlen lassen, wenn gewünscht überzuckern und in beliebig große Stück schneiden.

Was Sie auch noch interessieren könnte


Weitere Infos dazu finden Sie unter genannten Quellen. Alle Rechte vorbehalten. Die Inhalte der Website ersetzen nicht den Arztbesuch.
Von | 2017-08-06T12:21:08+00:00 Mai 16th, 2013|Garten, Niere, Rezepte, Rheuma|1 Kommentar

Ein Kommentar

  1. Edith Juni 11, 2012 um 1:24 pm Uhr- Antworten

    ich liebe kirschen..

Hinterlassen Sie einen Kommentar

*