/Huflattich, eines der ersten Kräuter, die man nach einem langem Winter sammeln kann

Huflattich, eines der ersten Kräuter, die man nach einem langem Winter sammeln kann

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In unseren klimatischen Bedingungen kann man um diese Jahreszeit nicht viel mit frischen Kräutern anfangen. Nichtsdestotrotz kommt schön langsam die Zeit, wo sich Mutter Natur mit Ihren ersten Kräutern zeigt. Der Huflattich gehört zu diesen Kräutern und kann als eine der ersten Pflanzen in unseren Breiten gesammelt werden. Seiner Heilwirkung kann man dabei besondere Bedeutung schenken. Er hilft gegen Husten, Katarrhe, offenen Wunden und Rotlauf.

Oft als lästiges Unkraut bekannt wächst der Huflattich an Flüssen, Bächen und sandigen Feldwegen. Er gehört zu den ersten Frühjahrsboten und darf in seiner Heilwirkung nicht unterschätzt werden.

Heilwirkung:

In alten Kräuterbüchern wird seine Heilwirkung vor allem für Krankheiten rund um die Atemwege wie z. B. Husten, Brochitis und diversen Katarrhen gelobt.

Äußerlich angewendet, z. B. in Bädern und als Umschlag, hilft der Huflattich gegen hartnäckige Wunden, gegen Hautgeschwüre und gegen Ausschläge. Frischen Huflattich kann man ausserdem, gut gereinigt, auf Geschwülste und rheumatische Gelenke legen.

Aufgebrühte Huflattichblätter heilen, wenn sie aufgelegt werden, Geschwüre, offene Füße, Gesichtsrose und Rotlauf.

Teezubereitung:

Übergießen Sie 1 bis 2 TL fein geschnittene, getrocknete Huflattichblätter mit einer Tasse heißem Wasser, lassen den Tee 5 Minuten ziehen und seihen dann ab. Trinken Sie mehrmals täglich eine Tasse des Tees. Zum Süßen eignet sich Honig. Es wird empfohlen, den Tee nicht länger als vier bis sechs Wochen pro Jahr zu trinken.

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