Einstieg in das Handwerk der Kräuterhexe - Tinkturen selber machen (Teil 2)

Im zweiten Teil meiner Serie "Einstieg in das Handwerk der Kräuterhexe" möchte ich mich heute dem Herstellen von Tinkturen widmen. Tinkturen haben den Vorteil, dass man sie lange lagern kann, dass sie für unterwegs geeignet sind und dass sie bei Menschen beliebt sind, die keinen Tee mögen. Heute finden Sie in Vorbereitung auf die warme Jahreszeit das Rezept einer Rosmarintinktur.
Das Wesen von Tinkturen ist, dass das Extrakt der Kräuter durch Alkohol haltbar gemacht wird. Dies hat viele Vorteile. Zum Einen hat man nicht immer alle Kräuter zu Hause vorrätig, um Tees zu bereiten, zum Anderen kann man saisonal die wichtigsten Kräuter haltbar machen. Die Herstellung von Tinkturen ist relativ einfach und erfordert kein spezielles Wissen.

Tinkturflaschen

Grundrezept für Tinkturen

  • Generell benötigen Sie zur Herstellung von Tinkturen Alkohol. Es empfiehlt sich 70 - 90 %igen Alkohol aus der Apotheke oder hochwertigen Schnaps, Weingeist oder Korn zu besorgen.
  • Füllen Sie Gläser (am besten sind weithalsige) mit den Kräutern oder Wurzelstücken auf.
  • Gießen Sie nun mindestens so viel Alkohol darüber, dass die Kräuter vollkommen bedeckt sind und höchstens so viel, dass man die Tinktur anschließend noch gut verschütteln kann. Verschließen Sie dann das Glas.
  • Stellen Sie das Glas an einem sonnigen, warmen Platz.
  • Warten Sie 8 Tage bis 6 Wochen (Je länger sie steht, desto stärker wird sie.)
  • Lassen Sie die Tinktur durch einen Filter (Kaffeefilter) laufen, werfen Sie die Kräuter weg und füllen Sie die Tinktur in kleine Dunkelglasfläschchen mit Tropfeinsatz oder Pipette.
    Flasche mit Pipette

  • Beschriften Sie die Fläschchen sorgfältig mit dem Namen der Tinktur und dem Herstellungsdatum. 
  • Von der fertigen Tinktur kannst du dann z. B. 3 mal täglich 1-2 Teelöffel voll bzw. 20-60 Tropfen einnehmen.

Nach diesem Grundrezept können Sie aus jedem Kraut eine Tinktur machen. In jedem Monat finden Sie Kräuter, die Sie als Tinktur ansetzen können. Jetzt im März eignet sich Rosmarin besonders gut zur Tinkturherstellung.


Rosmary
Rosmarin
Rosmarintinktur hilft besonders gut gegen alle Arten der Muskelschmerzen, wie zum Beispiel Muskelkater. Des Weiteren wird die Tinktur dafür eingesetzt um die Durchblutung zu fördern. Dies kann man auch am Kopf anwenden, wenn man an Haarausfall leidet. Lesen Sie HIER mehr über die weitere Heilwirkung von Rosmarin. Fertigen Sie die Tinktur nach oben angeführten Rezept an.

Und auf den Geschmack gekommen? Ich kann außerdem noch eine Schlaftinktur empfehlen. Diese vor dem Einschlafen eingenommen wirkt Wunder bei Schlafstörungen. Das Rezept dazu finden Sie HIER.

Als Literaturtipp für den Einstieg kann ich Ihnen das Buch

Heilpflanzentinkturen von Elisabeth Engler empfehlen.

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Zum ersten Teil der Serie Einstieg in das Handwerk der Kräuterhexe kommen Sie HIER.


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Ihre  Kräuterhexe - Schnu / Yours Schnu

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