Übersicht von Heilkräuter bei Atemwegserkrankungen

 Atemwegserkrankungen. Kaum eine andere Krankheit kommt in unseren Gefilden so häufig vor, wie Grippe, Schnupfen, Bronchitis und Co. Was sind die Unterschiede, und welche Heilkräuter helfen wirklich? Lesen Sie eine ausführliche Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnissen der  Kräuterheilkunde.
Anfang März hat die Grippe zumeist ihren Höhepunkt. Aber nicht alle haben eine echte Grippe. Oft hat man grippale Effekte mit all den unfreundlichen Nebenwirkungen. Aber woran erkennt man eine richtige Grippe?


Fast jeder hat ein Hausmittelchen für Erkältungen parat. Aber welches Kraut hilft gegen welche Beschwerden konkret?

Erkältung

Bei klassischen Erkältungen helfen Heilkräuter sehr gut. Das wichtigste ist, dass Sie Ihren Körper Ruhe gönnen. Um das angeschlagene Immunsystem wieder in Betrieb zu bekommen, empfehlen sich Tees aus Engelwurz, rotem Sonnenhut (Echinacea) oder Ingwer in Kombination mit Zitrone und Honig.


Grippe

Bei einer echten Grippe sollte man zudem fiebersenkende Kräuter einnehmen, wie Weidenrinde, Mädesüß und Knoblauch. Ein altes Hausrezept bei Grippe ist außerdem:

Thymianbrot: Man bestreiche Brot mit Butter und Honig und bestreue dies mit Thymian und Knoblauch. Dieses Brot soll man 5x täglich essen. Es schmeckt besser als man am ersten Blick vermuten würde.
Fiebersenkend wirken weiters Tees aus Pefferminze, Zitronen und Salbei.

Grippetee

1 TL der Mischung mit 250 ml kochendem Wasser überbrühen, 10 Minuten ziehen lassen und mehrmals täglich trinken.

Schweißtreibende Kräuter

Um die Erkrankung, egal ob Grippe oder Erkältung, schnell hinter sich zu bekommen, empfiehlt es sich schweißtreibende Kräuter zu konsumieren, wie z. B. Schwarzer Holunder, Lindenblüten, Ingwer und Mädesüß.


Pflanzliche Antibiotika

Die Kräuterwelt kennt einige Pflanzen, die sich durch Sekundärstoffe gegen Viren, Bakterien, Pilzen und Co schützen. Diese Stoffe helfen auch ungemein gut, wenn man einen Virus hat. Darunter fallen Spitzwegerich, Knoblauch, Isländisch Moos, Efeu und Kapuzinerkresse uvm.

Husten

Im wesentlichen unterscheidet man zwei Arten. Den Reizhusten und den verschleimten Husten. Hier helfen folgende Teemischungen.

Reizhusten

  • Huflattlichblätter 25 g
  • Königskerzenblüten 25 g
  • Eibischwurzel 25 g
  • Anisfrüchte 25 g

2 TL der Mischung mit 250 ml kochendem Wasser überbrühen, 25 Minuten ziehen lassen und mehrmals täglich trinken.

Verschleimter Husten

  • Thymiankraut 30 g
  • Salbei 15 g
  • Anisfrüchte 20 g
  • Bibernellwurzel 15 g
  • Süßholzwurzel 15 g

2 TL der Mischung mit 250 ml kochendem Wasser überbrühen, 15 Minuten ziehen lassen und mehrmals täglich trinken.

Schnupfen

  • Nasenspülungen mit Salzlösungen
  • Dampfinhalation mit Kamillentee
  • Ätherische Öle in die Duftlampe (Eukalyptus, Menthol)

Wussten Sie, dass

Hühnersuppe Erkältungen und Grippe heilt? Hier geht es zum Rezept.

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Bild1: Eibisch: http://www.flickr.com/photos/blumenbiene/ Maja Dumat
Tabelle: Bühring, U. (2009) Praxisbuch der modernen Heilpflanzenkunde, Stuttgart, S. 245
Bild2: Ingwer: Ingwer alleine: Heiko Stuckmann  / pixelio.de
Bild3: Bild: Lindenblüten: http://www.flickr.com/photos/hinkelstone/ Karl-Ludwig G. Poggemann
Bild4: Echinazea: http://www.flickr.com/photos/ericabreetoe/ FromSandToGlass
Bild5: Huflattich: http://www.flickr.com/photos/mksystem/ Mikhail Koninin
Bild6: Knoblauch: http://www.flickr.com/photos/calliope/ liz west




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