Kamille, die wichtigste Heilpflanze im Dezember

M. Großmann  / pixelio.de
Die Kamille wurde erstmals im 1. Jahrhundert nach Christus urkundlich erwähnt. Sie ist als Heilkraut bekannt und in fast jeder  Hausapotheke vorhanden. Die Kamille ist eine einheimische Pflanze, die sehr anspruchslos ist. Sie wächst bei uns auf Äckern, an Wegrändern, an Böschungen und vor allem in Getreidefeldern. Besonders im Dezember kommt sie häufiger zum Einsatz.





Die Kamille, die ursprünglich von der eurasischen Platte stammt, wurde von nordischen Völkern als heilige Pflanze dem Sonnengott Baldur zugeordnet. Bereits in der Antike wurde die Kamille sehr hoch eingeschätzt, da sie eine hohe Heilwirkung hat. Inzwischen ist diese Heilwirkung auch medizinisch belegt

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Heilwirkung:

Die Wirkungen der Kamille sind vielfältig. Sie wirkt krampfstillend, entzündungshemmend, beruhigend, austrocknend, gegen Blähungen und wundheilend. 

Äußerliche Anwendung:

Äußerlich wird die Kamille  bei Zahnfleischentzündungen, bakteriellen Hauterkrankungen, Erkrankungen der Atemwege, der Stirn- und Nebenhöhlen, des Anal- und Genitalbereiches sowie Hämorrhoiden und Menstruationsbeschwerden verwendet. Weiters beruhigt sie die Haut, wirkt gegen oberflächliche Hautverletzungen und ist desinfizierend. Hierfür werden Spülungen, Bäder, Umschläge, Salben und Kräuterkissen verwendet.

Innerliche Anwendung:

Hier wirkt Kamille vor allem bei Magen- und Darmentzündungen,  Blähungen und Krämpfen und bei krampfartigen Unterleibsbeschwerden der Frau. Kamille wird vor allem als Tee zu sich genommen. Dazu brüht man ca. 3 g Kamillenblüten mit heißem Wasser (Tasse) und lässt diese ca. 10 min ziehen.




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