Herbstliche Räuchermischungen



Das Räuchern in magischen oder religiösen Zeremonien hat eine alte Tradition und ist eine Kunst für sich. Die Herbstzeit bietet auch Möglichkeiten Räucherungen mit heilender Wirkung einzusetzen.



Das Räucher-Ritual ist auch heute noch, wie seit uralten Zeiten, ein faszinierendes Erlebnis.
Edle Substanzen wie Hölzer, Harze und Kräuter werden beim Verbrennen umgewandelt in Rauch, der die Essenz auf eine feinstoffliche Ebene trägt. Der Sinn des Räucherns war und ist es, über den Rauch unser irdisches Denken mit der Wahrnehmung von feinstofflichen, unsichtbaren Sphären zu verbinden.

...über die sich sanft kräuselnde Rauchsäule kommen wir zur Ruhe und schöpfen neue Kräfte für die Seele..

Räucherungen in der Grippezeit

Wacholderbeeren, Myrrhe, Weihrauch evtl. 2-3 Tropfen ätherisches Thymianöl und Wacholderöl in die Räuchermischung geben. Am besten in einer Räucherschale auf Räucherkohle räuchern.
Wacholder gilt als "Wachhalter" - er "weckt sozusagen Tote auf". Er wurde schon zu Zeiten der Pestepidemien zur Desinfektion verwendet. Feuer aus Wacholderholz wurde am Dorfplatz angezündet. Wacholderöl wurde in die Pestmasken geträufelt.
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Herbstliche Räuchermischung aus heimischen Pflanzen


  • 6 Teile Tannenharz 
  • 6 Teile Tannennadeln
  • 1 Teil Mistelblätter oder Mistelholz
  • 2 Teil Wacholderbeeren
  • 1 Teil Eisenkraut 

Alles im Mörser gut vermischen. Die Mischung entwickelt einen herb-aromatische intensiv riechenden Duft. Sie kräftigt und stärkt.


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