Was tun im Garten im Juni

Lilo Kapp / pixelio.de
Blüten, Düfte und viel Genuss: Im Juni läuft der Garten zur Hochform auf, und warme Juni-Abende laden dazu ein, den Tag gemütlich im Garten ausklingen zu lassen! Damit das zum Hochgenuss wird, verraten wir die besten Insidertricks von Profis für den Monat Juni, damit sich Ihr Garten in ein kleines Paradies verwandelt.









Gehölzschnitt: Abgeblühte Frühblüher sollten jetzt geschnitten werden. Pflanzen, die ihre Blüten schon im Vorjahr treiben, wie die Forsythie, Weigelie oder Deutzie, haben dann den Rest des Jahres genügend Zeit, um neue Blütenansätze für den nächsten Frühling zu bilden. Auch nach einem radikalen Schnitt werden sie wieder blühen.

Tomate: Damit Tomatenpflanzen viele Früchte tragen, muss man jetzt regelmäßig die Seitentriebe ausbrechen, die in den Blattachseln sprießen. Gärtner sprechen vom Ausgeizen. Grund: Diese Triebe wachsen kräftig, tragen aber nur wenig Früchte und rauben der Pflanze unnötig Kraft.
Den unerwünschten Trieb drückt man mit Daumen und Zeigefinger einfach zur Seite weg. Bei veredelten Tomaten kann man im unteren Bereich einen Seitentrieb stehen lassen und als zweiten Haupttrieb ziehen. Alle anderen Seitentriebe sollte man auch ausgeizen.


Heckenschnitt: Nun ist der erste Austrieb der Pflanzen so gut wie beendet. Ein zweiter folgt nach der Sommerhitze. Die Hecken werden inzwischen enorm zugelegt haben, so daß sie geschnitten werden sollten. Da sie nun nur noch langsam wachsen, bleiben die Hecken über den Sommer in Form. Vor dem Schnitt auf Vogelnester prüfen!

Schädlingsbekämpfung: Die beste Zeit für Pflanzen ist auch die beste Zeit für Schädlinge. Untersuchen Sie Ihren Garten auf Bißspuren, Blattläuse oder Pilzerkrankungen und besorgen Sie sich im Fachhandel das richtige Mittel dagegen. Schädlinge werden sofort bekämpft, wenn sie auftreten- vorher ist es aber Unsinn. Wegen der Wirksysteme der Pflanzenschutzmittel ist damit eine Prophylaxe kaum möglich. Vorbeugend kann man aber dafür sorgen, daß die Pflanze alle Nährstoffe bekommt, die sie braucht und mit natürlichen Pflanzenstärkungsmitteln gießen. Zum Beispiel Brennesseljauche.


Möhren und Brokkoli aussehen: Für späte Ernten und das Einlagern von Möhren können Sie jetzt noch mal aussäen. Ziehen Sie dazu 3 cm tiefe Saatrillen im Abstand von 20 cm. Vor dem Säen reifen Kompost und Holzasche in die Saatrillen streuen. Möhren keimen langsam, es kann bis vier Wochen dauern. Auch Brokkoli können Sie noch aussäen. Damit Sie möglichst lange ernten können, säen Sie am besten in Abständen von zwei Wochen aus.


Rasenpflege: Neben dem Mähen, muß der Rasen im Juni vielleicht auch schon gewässert werden. Das tut man am besten früh Morgens, weil die Verdunstungsrate am geringsten ist. In extremen Trockenperioden können Sie jedoch kleinere Rasenflächen tagsüber mit hellen Tüchern abdecken. Das spart Unmengen an Wasser und schützt das Gras vor Verbrennung. Rasen auf etwa 5 cm halten!

Rosenschnitt: Wie bereits für den Monat Mai erklärt, bis zum Spätherbst kontinuierlich verblühte Rosen abschneiden.

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